Schicksalsschlag aus heiterem Himmel
Für den Todesfall des Hauptverdieners fehlt meistens die nötige Absicherung
(djd). In Deutschland gibt es 600.000 junge Witwen und Witwer zwischen 20 und 49 Jahren. Über eine Million Kinder sind Halb- oder Vollwaisen. Die wenigsten der betroffenen Familien verfügen über eine ausreichende Risikoabsicherung für den Fall des plötzlichen Todes eines Ehepartners. Stattdessen legen junge Menschen, die bereits geheiratet und Kinder haben, ihr Hauptaugenmerk auf eine ausreichende Altersvorsorge. Schließlich dürfen sie damit rechnen, im Durchschnitt sehr lange zu leben - aber eben nur im Durchschnitt.
Niedrige Witwenrente
Stirbt in jungen Familien der Hauptverdiener, sind viele Frauen mit Kindern oft noch zu Hause und vom Einkommen des Partners vollkommen abhängig. Die gesetzliche Hinterbliebenenrente - die in den vergangenen Jahren durch Gesetzesänderungen weiter gesunken ist - reicht meistens nicht einmal aus, um die Miete zu bezahlen. Witwen- und Waisenrenten werden dabei aus dem Altersrentenanspruch des Verstorbenen gebildet. Der Ehepartner erhält bis zu 55 Prozent der Rente des Toten, die Kinder zehn Prozent als Halbwaisen und 20 Prozent, wenn beide Eltern sterben sollten - weniger als 600 Euro monatlich erhielten eine Witwe oder ein Witwer im Jahr 2008 durchschnittlich als Hinterbliebenenrente.
Privater Hinterbliebenenschutz
Versicherungsexperten raten daher einhellig dazu, sich um einen privaten Hinterbliebenenschutz zu kümmern. Eine Risikolebensversicherung ist dabei die mit Abstand günstigste Möglichkeit, für den Fall der Fälle vorzusorgen. Diese Police ist selbst für Geringverdiener erschwinglich. Dieter Sprott von den Ergo Direkt Versicherungen: "Falls der Haupternährer einer Familie stirbt, ist eine Versicherungssumme im sechsstelligen Bereich nötig, um den Lebensstandard der Hinterbliebenen und vor allem auch die Ausbildung der Kinder zu finanzieren."
Beim Fürther Direktversicherer hat beispielsweise ein 28-jähriger Nichtraucher für eine Versicherungssumme von 100.000 Euro und bei einer Laufzeit von zwölf Jahren nur einen monatlichen finanziellen Aufwand von 3,56 Euro, wenn er den Beitrag jährlich bezahlt.
Weitere Informationen: www.ergodirekt.de
Fakten in Kürze
Teures StudiumVor allem in der teuren Phase des Studiums eines oder mehrerer Kinder kommt jede Familie in finanzielle Nöte, falls der Hauptverdiener stirbt. Größter Kostenblock sind die Mietausgaben, wenn der Nachwuchs zum Studieren in eine andere Stadt geht. Dafür geben die angehenden Akademiker nach Angaben des Deutschen Studentenwerks im Schnitt 281 Euro im Monat aus und damit 35 Prozent ihres Gesamtbudgets. Bei den monatlichen Gesamtkosten gibt es eine Bandbreite zwischen durchschnittlich 562 und 1.085 Euro - je nachdem, wo man studiert und ob Studiengebühren erhoben werden.
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