Frühlingsboten zaubern Hoffnung auf Gräber
Tipps zur Grabbepflanzung
(djd). Die Amerikanerin Anna Jarvis, die "Erfinderin" des Muttertags, legte beim ersten offiziellen Müttergedenktag im Jahr 1908 weiße Nelken auf das Grab ihrer Mutter. Ob Muttertag, Ostern oder andere Anlässe: Blumen sind nicht nur blühende Frühlingsboten, sondern Sinnbilder des Lebens. Mit ihren leuchtenden und kräftigen Farben verzaubern sie nicht nur Gärten und Parks, sondern auch Gräber und Friedhöfe.
In diesem Frühjahr sind vor allem Violett, Pink, Hellgrün, Weiß sowie zarte Pastelltöne die Trendfarben in der Grabgestaltung. Vergissmeinnicht, Primel, Hyazinthe oder Stiefmütterchen setzen hoffnungs- und farbenfrohe Akzente und verleihen im Beet oder in einer Schale dem Grab einen besonderen Ausdruck.
Blumen auf dem Grab sind nicht nur Frühlingsboten, sondern jede Pflanze steht in ihrer Eigenart für bestimmte Gefühle und Erinnerungen. Etwa das Vergissmeinnicht: "Es ist der Inbegriff einer Verbindung, die über das Leben hinausgeht. Es drückt eine tiefe Verbundenheit zwischen den Hinterbliebenen und dem Verstorbenen aus", weiß Lüder Nobbmann, Experte für Symbolpflanzen und Vorsitzender des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF).
Die friedhofsgärtnerischen Fachbetriebe informieren und beraten bei der Auswahl von Blumen und Pflanzen mit ihrer spezifischen Symbolik sowie bei der individuellen Gestaltung des Grabs.
Weitere Informationen: www.friedhofsgaertner.de



















