Aus Asche zum Diamanten
Außergewöhnliche Bestattungsform: Erinnerungsdiamanten aus Kremationsasche
(djd). Wenn man von einem Menschen Abschied nehmen muss, stellt sich die Frage, was von ihm bleibt. Maria B. hat sich für eine auf den ersten Blick sehr ungewöhnliche Bestattungsform entschieden - die Diamantbestattung. Gut ein halbes Jahr nach seinem Tod hatte sie ihren Mann zurück, und zwar in Form eines hochkarätigen, bläulichen Diamanten aus der Asche ihres Ehegatten. Seitdem trägt Maria B. ihren Erinnerungsdiamanten bei sich. Diese besondere und ganz persönliche Art der Erinnerung und des Gedenkens an einen geliebten Menschen bietet etwa das Schweizer Unternehmen Algordanza an.
Zunächst wird der Verstorbene in Deutschland durch ein lokales Bestattungsunternehmen eingeäschert, danach geht die Urne in ein Labor in der Schweiz. In einem mehrwöchigen Verfahren unter hoher Temperatur und hohem Druck wird die Kremationsasche dort zu einem Rohdiamanten gepresst und dann in Handarbeit zu einem weiß oder bläulich funkelnden Brillanten geschliffen. Jeder Erinnerungsdiamant ist ein Unikat, Größe und Aussehen können frei gewählt werden.
Ein Zertifikat über die chemische Zusammensetzung der Asche und die Dokumentation über den gesamten Prozess gewährleisten die Herkunft und Echtheit des Diamanten, den es als Einzelexemplar ab 4.600 Euro gibt.
Algordanza ist ein ISO-zertifiziertes Unternehmen und hat sich die Diamantbestattung notariell beglaubigen lassen. Mehr Informationen und Adressen von Bestattungsunternehmen, die mit Algordanza kooperieren, gibt es unter www.algordanza.de nachzulesen.
Weitere Informationen: www.algordanza.de
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