Putzen kann gefährlich sein
Im Haushalt passieren zahlreiche Unfälle
(rgz). Jedes Jahr zum Frühlingsbeginn werden viele Frauen von einem unheimlichen Phänomen gepackt: Mit Putzeimer, Staubtüchern und Scheuerlappen bewaffnet rücken sie Staubmäusen und Co. auf die Pelle. Es wird geschrubbt und gebürstet, bis alles blitzblank ist und sich der Glanz der ersten Sonnenstrahlen spiegelt. Hausarbeit gilt gemeinhin als ein Feld scheinbar harmloser Tätigkeiten - dabei kann sie durchaus gefährlich werden: Nach einer Schätzung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin geschehen mehr als 5,5 Millionen Unfälle in Heim und Freizeit, davon allein 2,6 Millionen im Haushalt. Besonders die schwer erreichbaren Ecken wie Schrankoberflächen, Lampenschirme und Gardinen haben es in sich. Zu kurze und wackelige Leitern oder gar selbst gebaute "Steigevorrichtungen" geraten leicht ins Wanken und führen oft zum freien Fall. Stürze gehören zu den häufigsten Unfallarten überhaupt. Dazu zählt das Ausrutschen im nassen Bad ebenso wie das Fallen über hochstehende Türschwellen oder Teppichkanten.
Prellungen und Zerrungen natürlich lindern
Gerade bei stumpfen Verletzungen sind Sofortmaßnahmen wichtig, um Blutergüsse, Schmerzen und Schwellungen so gering wie möglich zu halten. So sollte die verletzte Stelle gut gekühlt und betroffene Gliedmaßen hochgelagert werden. Je nach Art der Verletzung können unterschiedliche Bereiche des Bewegungsapparates betroffen sein: Muskeln, Gelenke, Knochen oder Nerven. Ein Komplexmittel aus zahlreichen Inhaltsstoffen wie etwa Arnika, Eisenhut, Belladonna und Zaubernuss deckt eine Reihe von Verletzungsarten ab. Andrew Lichtenthal, Facharzt für Chirurgie, weiß: "Bei der Behandlung von Verletzungen stehen Wundheilung, Schmerzlinderung, Entzündungshemmung und Abschwellung an erster Stelle. Dazu hat es sich bewährt, stündlich ein bis zwei Tabletten Traumeel S unter der Zunge zergehen zu lassen." In Kombination mit der lokalen Anwendung von Traumeel S Creme bessern sich die Beschwerden und die Heilungsdauer verkürzt sich.
Fakten in Kürze
Tipps zum FrühjahrsputzHektik schadet nur: Wer einen Frühjahrsputz durchführen will, sollte sich einen Plan machen, was gereinigt werden soll und wie lange dies ungefähr dauert. Häufig wird der zeitliche Aufwand unterschätzt. Systematisches Vorgehen spart Zeit. Zimmer für Zimmer von der hintersten Ecke nach vorn reinigen. Bei Regalen und Schränken gilt: Von oben nach unten. Zwischendurch Pausen einplanen, damit keine Hektik aufkommt. Übrigens eignet sich der Großputz auch zur Entrümpelung. Weniger Möbelstücke bringen mehr Bewegungsspielraum, was wiederum das Verletzungsrisiko senkt.
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