Rubriken

Specials

Linktipps

Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Hart wie ein Diamant

Keramikmesser werden in der Küche immer beliebter
TV-Koch Andreas C. Studer vertraut setzt voll und ganz auf Victorinox-Messer Foto: djd/Victorinox

TV-Koch Andreas C. Studer vertraut setzt voll und ganz auf Victorinox-Messer Foto: djd/Victorinox

(djd). Kochbücher führen die Bestsellerlisten an, nahezu jede TV-Station pflegt ihre eigene Küchenshow, und die prominentesten Profiköche füllen sogar große Hallen mit ihren Tourneen: Die Freude am Kochen und am Genuss in den eigenen vier Wänden liegt eindeutig im Trend. Zum besonderen kulinarischen Erlebnis gehören für immer mehr Verbraucher auch die entsprechenden qualitativen Zutaten: vom handverlesenen Meersalz über das kaltgepresste Olivenöl bis hin zum scharfen und präzisen Schneidegerät. Gerade die Bedeutung eines guten Messers sollte nicht unterschätzt werden - aus gutem Grund sind Keramikmesser deshalb inzwischen weit verbreitet.

Profiköche schneiden mit Keramik

Auch Profiköche schwören auf die Vorzüge der aus Japan stammenden Messer aus hartem Keramikmaterial. Zu den Vorzügen zählen eine sehr gute Schneidequalität und Schnitthaltigkeit sowie die Geschmacksneutralität, ganz gleich ob Zwiebeln gehackt oder Steaks geschnitten werden. Die Klingen der CeramicLine von Victorinox beispielsweise werden aus reinem Zirkonoxidpulver hergestellt, bei einem Druck von 1.500 Bar gepresst und in Öfen bei Temperaturen von 1.500 Grad Celsius gesintert.

Das Resultat ist eine Klinge von extremer Härte, die es sogar mit einem Diamanten aufnehmen kann. Aufgrund ihrer Materialhärte bleiben die Messer sehr lange scharf. Der Hersteller, bekannt durch die Schweizer Offiziersmesser, montiert die Klingen und Griffe in der Schweiz. Erhältlich sind die Messer im Fachhandel (Adressen unter www.victorinox.com). Verbraucher können zwischen einem Gemüsemesser (UVP: 46 Euro), einem Tranchier- und einem Santokumesser (UVP: 59 beziehungsweise 67 Euro) wählen.

Leichtgewichte in der Küche

Trotz der Vorzüge wiegt ein Keramikmesser nur halb so viel wie ein vergleichbares Schneidegerät aus Stahl. Zugleich ist die weiß schimmernde Klinge korrosionsbeständig und dank der glatten Oberfläche unempfindlich gegen Säuren. Auch der Pflegeaufwand ist gering: Nach dem Gebrauch reicht es aus, die Messer feucht abzuwischen, zu trocknen und sorgfältig in der Schutzhülle aufzubewahren.

Weitere Informationen: www.victorinox.com

Fakten in Kürze

Tipps für den sicheren Gebrauch der Messer

- Da die Klingen extrem scharf sind, ist eine entsprechende Vorsicht nötig.

- Keramikklingen sind nicht schlagfest. Das Messer darf deshalb nie auf harte Fußböden fallen.

- Für eine lange Schnitthaltigkeit empfiehlt sich eine Schneidunterlage aus Holz oder Kunststoff.

- Harte Gegenstände wie gefrorene Lebensmittel, Knochen oder Metall dürfen nicht geschnitten werden.

- Die Klinge darf nicht mit einer Stahlbürste gereinigt werden.

- Keramikmesser nicht in der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Haushalt
  • Kochen
  • Küche
verfasst am 16.04.2010