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Gewappnet in die Zukunft

Schritt für Schritt zum eigenen Familienwappen
Nicht wenige Bundesbürgerspielen mit dem Gedanken, für den Familienclan ein eigenes Wappen zu stiften. Foto: djd/Pro Heraldica - Deutsche Forschungsgesellschaft für Heraldik und Genealogie/thx

Nicht wenige Bundesbürgerspielen mit dem Gedanken, für den Familienclan ein eigenes Wappen zu stiften. Foto: djd/Pro Heraldica - Deutsche Forschungsgesellschaft für Heraldik und Genealogie/thx

(djd). Wohl noch nie in der Geschichte gab es so viele Bundesbürger, die über eine solide finanzielle Grundlage verfügen und die mit Stolz und Zuversicht auf das bereits Erreichte blicken. Kein Wunder, dass viele von ihnen mit dem Gedanken spielen, für den Familienclan ein eigenes Wappen zu stiften. Doch geht das überhaupt? Oder sind Wappen ein Privileg alteingesessener Adelsfamilien, wie mancher vermuten würde? Dr. Rolf E. Sutter, renommierter Heraldiker und Forschungsleiter bei Pro Heraldica, Deutschlands größtem Anbieter für Heraldik und Genealogie, kann diese Fragen beantworten: "Jeder Bürger hat das Recht, ein Wappen zu führen. Das bedeutet: Gibt es noch keines, kann eines gestiftet werden. Dass nur jahrhundertealte Wappen echt sind, ist schlichter Unsinn. Hätten die Stifter zu ihrer Zeit so gedacht, gäbe es heute keine Wappen."

Familienwappen - wie geht das?

Für all jene, die in ihrer Familienhistorie nicht auf ein bestehendes Wappen zurückgreifen können oder wollen, besteht die Möglichkeit einer Wappenstiftung - ein neues Wappen wird erstellt. Dr. Sutter erklärt den Ablauf: "Interessenten werden während der gesamten Stiftungsphase persönlich von einem Heraldik-Experten beraten, von der Sichtung und Aufbereitung der eingereichten Unterlagen, über die Erstellung einer Wappenkonzeption bis hin zur Übergabe des Stiftungsberichts."

Sensibler Prozess

Das Familienwappen entsteht aus den Wünschen, Ideen und Vorstellungen der Interessenten. Oft enthält es Zitate aus der Familiengeschichte. All diese Aspekte werden in einem sensiblen Prozess bildlich umgesetzt. Trotz der engen Grenzen, die die Heraldik setzt, entstehen durch den Reichtum der Symbolik überraschende Ergebnisse mit einer ganz persönlichen Aussagekraft. Dr. Sutter: "Manche unserer Mandanten möchten eine bestimmte Lebensphilosophie in ihrem Wappen dargestellt sehen. So stellt sich unseren Heraldikern dann die Aufgabe, diese komplexe Idee in eine einfache und zeitlose Symbolik zu übersetzen." Vertiefende Informationen gibt es im Internet unter www.pro-heraldica.de zu finden.

 

Fakten in Kürze

Fakten zu Pro Heraldica:

Deutschlands größter Anbieter für Heraldik und Genealogie feiert in diesem Jahr das 40-jährige Firmenjubiläum: Es wurde 1972 unter dem Namen Dr. Mohr GmbH gegründet, 1977 erfolgte die Umbenennung in "Pro Heraldica Deutsche Forschungsgesellschaft für Heraldik und Genealogie mbH". Heute beschäftigt das Unternehmen unter anderem 18 Historiker, Heraldiker, Genealogen für Wissenschaft und Forschung, sowie etwa 300 Fach-Genealogen im In- und Ausland.

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Beratung
  • Brauchtum
  • Familie
  • Historisches
verfasst am 02.04.2012

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