Der Tod ist nicht umsonst
Onlinekalkulator sorgt für Transparenz im Vorfeld einer Bestattung
(djd). "Der Tod ist nicht umsonst, denn er kostet das Leben." Was der Volksmund seit Jahrhunderten weiß, ist aber nur die halbe Wahrheit: Tatsächlich kostet der Tod auch jede Menge Geld. Durchschnittlich geben die Bundesbürger heute rund 6.000 Euro für eine Bestattung aus. Im Einzelfall können die Gesamtkosten aber auch deutlich höher sein und in Richtung 10.000 Euro gehen.
Vielzahl der Leistungen stiftet Verwirrung
Dabei ist es die Vielzahl der einzelnen Dienstleistungen, die Verwirrung stiftet und die Endabrechnung in die Höhe treibt: die Abholung des Verstorbenen, die Auswahl des Sarges, Totenhemd, Umbettung, der Transport zur letzten Ruhestätte, Friedhofsgebühren, Grabdekoration, Trauerrede und Art der Trauerfeier.
Die meisten Hinterbliebenen wissen vor diesem Hintergrund nicht genau, mit welchen Kosten bei einer Bestattung zu rechnen ist und sind nicht selten von den Preisen überrascht. Verschärft wird das Problem dadurch, dass die Zeit bis zur Bestattung meist sehr knapp ist und es angesichts des Todes eines Angehörigen für viele ein Tabu ist, über Geld zu reden.
Transparenz ist Trumpf
In dieser Situation verschafft beispielsweise der Bestattungskostenrechner von Aeternitas e.V., der Verbraucherinitiative Bestattungskultur, die fehlende Übersicht. Mit dem Schnellkalkulator auf www.aeternitas.de kann jeder online mit wenigen Mausklicks die voraussichtlichen Kosten der Bestattung ermitteln.
Der Rechner zeigt im Ergebnis an, mit welcher Preisspanne die Angehörigen angesichts ihrer konkreten Wünsche kalkulieren können. Dazu müssen die User anklicken, welche Bestattungsart sie sich wünschen - Erd- oder Feuerbestattung -, welchen Qualitätsstandard beim Sarg und welche Gestaltung der Trauerfeier. Dazu kommen weitere Einzelheiten wie Blumenschmuck oder Trauerkarten. Viele Nutzer sind überrascht, dass der Preis für einen Sarg schnell mit über 1.000 Euro zu Buche schlägt und ein einzelner Blumenkranz für die Trauerfeier oftmals 150 Euro und mehr kostet.
Wer bereits im Vorfeld über die Kosten Bescheid weiß, geht mit ganz anderen Voraussetzungen in das Gespräch mit dem Bestatter und anderen Dienstleistern wie den Friedhofsverwaltungen. Er kann gezielt seine Wünsche im Rahmen seines Budgets äußern und leichter verschiedene Angebote vergleichen.
Weitere Informationen: www.aeternitas.de
Fakten in Kürze
Zu Lebzeiten vorsorgenNicht nur im konkreten Trauerfall ist der Bestattungskostenrechner auf http://www.aeternitas.de hilfreich. Er nützt auch allen, die sich schon zu Lebzeiten Gedanken über ihre Bestattungswünsche machen. Auf diese Weise können sie abschätzen, welche Kosten mit ihren konkreten Erwartungen an die Beerdigung verbunden sind. Der Onlinekalkulator verdeutlicht auch, ob und wie man frühzeitig finanziell vorsorgen muss, um den Hinterbliebenen finanzielle Lasten zu ersparen.
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