Der Fall der Fälle ...
Umfrage: Risiko eines frühen Todes wird von den Bundesbürgern unterschätzt
(djd). Die Vorsorge für den Fall, dass der Hauptverdiener einer Familie stirbt, ist hierzulande immer noch unterentwickelt. Ein Hauptgrund dürfte sein, dass dieses Risiko von den meisten Bundesbürgern unterschätzt wird. Das ergab eine aktuelle TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen. 64 Prozent der Befragten glaubten, dass maximal 15 Prozent der Deutschen ihr 65. Lebensjahr nicht erleben. Tatsächlich stirbt aber jeder fünfte Bundesbürger, bevor er dieses Alter erreicht hat.
Hinterbliebenenschutz preiswert regeln
Stirbt der Hauptverdiener einer Familie, müssen die Hinterbliebenen ohne eine Absicherung meist dramatische Einschnitte im erreichten Lebensstandard hinnehmen. Die gesetzliche Versorgung ist viel geringer als zumeist vermutet. Deshalb sollte die Risikolebensversicherung auf der Prioritätenliste ganz oben stehen. Diese Police ist deshalb so günstig, weil sie im Gegensatz zur Kapitallebensversicherung ein reiner Todesfallschutz ist.
"Die vertraglich vereinbarte Summe wird nur ausgezahlt, wenn die versicherte Person stirbt", erläutert Dieter Sprott von den Ergo Direkt Versicherungen. Die Höhe des Beitrags richtet sich maßgeblich nach der Versicherungssumme, sie ist außerdem vom Alter der versicherten Person und der Vertragslaufzeit abhängig. Auch zwischen Rauchern und Nichtrauchern wird unterschieden: Nichtraucher zahlen deutlich weniger Beitrag.
Nicht nur an den Hauptverdiener denken
Dieter Sprott empfiehlt, das Fünffache des Jahresnettoeinkommens als Versicherungssumme einzusetzen, wenn man kleine Kinder hat. Wer "nur" für den Partner vorsorgen muss, kann das Dreifache des Jahresnettoeinkommens ansetzen. Bei der Absicherung in einer Familie sollte man nicht nur an den Hauptverdiener denken. Dieter Sprott: "Zum einen ist es heute zunehmend Realität, dass beide Elternteile in einer Familie arbeiten. Und zum anderen wird auch der Hauptverdiener unter Umständen auf seinen Beruf verzichten und Kinder versorgen müssen, wenn die Partnerin oder der Partner stirbt - deshalb darf die Risikovorsorge hier nicht zu kurz greifen."
Weitere Informationen: www.ergodirekt.de
Fakten in Kürze
Kleine Kinder - kleine KostenNicht nur junge Familien benötigen den Schutz durch eine Risikolebensversicherung. Tatsächlich steigen die Ausgaben für Kinder kontinuierlich mit dem Lebensalter an. Bei einem Baby sind die Ausgaben für Windeln und Babynahrung noch überschaubar. Das ändert sich schnell, wenn Betreuungskosten und ständig neue Kleidung und Schuhe fällig werden. Von einem eventuellen späteren Studium ganz zu schweigen: Jetzt beginnt erst die teuerste Phase der Ausbildung. In dieser Situation kann eine Familie in schwere finanzielle Nöte geraten, falls der Hauptverdiener stirbt.
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