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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Herbstgenuss - Essen im Hier und Jetzt

Wildbret, Nüsse, Früchte: Was die Jahreszeit zu bieten hat
Ein deftiges Rehgulasch gelingt auch Hobbyköchen problemlos. Foto: djd/www.wild-auf-wild.de

Ein deftiges Rehgulasch gelingt auch Hobbyköchen problemlos. Foto: djd/www.wild-auf-wild.de

(djd). Nüsse und Esskastanien liegen zwischen goldbraunen Blättern, bunt leuchten Brombeeren und Hagebutten aus den Hecken, in den Zeitungen werden Marmeladen- und Likörrezepte gepriesen, und manch einer beginnt in Omas Kochbuch zu stöbern. Es ist eindeutig: Der Herbst ist da, und mit ihm erwacht der Jäger und Sammler in den Menschen.

Die Sehnsucht nach einer heimeligen Atmosphäre und liebevoll zubereiteten Gerichten steigt. Ein zentraler Bestandteil der herbstlichen Küche ist dabei Wildbret, und dies aus gutem Grund. Es ist vitaminreich, fettarm und wegen seiner speziellen Eiweißzusammensetzung leicht verdaulich - aber vor allem ist Wildfleisch unglaublich lecker und aromatisch.

Bis das Wildtier als Braten auf dem heimischen Herd landet, hat es viel Bewegung gehabt und sich von dem ernährt, was Wald und Feld zu bieten haben. Dementsprechend gut ist auch die Fleischqualität.

Im Internet auf der Website www.wild-auf-wild.de finden sich weitere Informationen zu Wildbret und seinen vielen Vorzügen.

Umfrage: Wildbret hoch im Kurs

Die Verbraucher wissen heimisches Wildbret zu schätzen. Laut einer aktuellen, repräsentativen Umfrage des Deutschen Jagdschutzverbands sehen fast 80 Prozent aller Deutschen in Wildbret ein gesundes und natürliches Lebensmittel. Nahezu 50 Prozent schätzen dabei den regionalen Bezug und kaufen ihr Wildbret beim Jäger oder Metzger vor Ort. Rund 22.300 Tonnen Fleisch von Reh, Wildschwein und Co. aus dem Wald von nebenan haben die Bundesbürger im vergangenen Jahr verspeist.

Weitere Informationen: www.wild-auf-wild.de, www.newsroom.de/djv

Fakten in Kürze

Die Zubereitung von Wild

Um ein leckeres Wildgericht zuzubereiten, muss man beileibe kein Drei-Sterne-Koch sein. Grundsätzlich bereitet man Wild nämlich genauso zu wie jedes andere Fleischgericht. Das Beizen von Wildbret ist heute nicht mehr nötig. Diese Methode stammt noch aus einer Zeit, als es keine Kühlschränke gab, das Fleisch sehr lange abhing und so einen ausgesprochen strengen Beigeschmack bekam.

Rezepte, Anregungen und Bezugsadressen rund ums Wildbret bietet die Internetseite http://www.wild-auf-wild.de des Deutschen Jagdschutzverbands.

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verfasst am 08.06.2011