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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Gluten-Unverträglichkeit: Klarheit schaffen - von zu Hause aus

Verbraucher können sich mit einer neuartigen Untersuchungsmethode selbst testen
Das Problem bei Zöliakie ist, dass neun von zehn Betroffenen nicht wissen, dass sie eine Gluten-Unverträglichkeit haben. djd/NanoRepro AG

Das Problem bei Zöliakie ist, dass neun von zehn Betroffenen nicht wissen, dass sie eine Gluten-Unverträglichkeit haben. djd/NanoRepro AG

(djd). Ein Grünkern-Sauerkraut-Auflauf, köstliches Dinkel-Kürbiskern-Brot oder ein herzhafter Roggen-Flammkuchen: Wenn die Tage kürzer werden, dann gelüstet es die Menschen nach kräftigen, saisonalen Speisen. Wer allerdings im Anschluss an solch genussvolle Mahlzeiten immer wieder mit unangenehmen Begleiterscheinungen wie Durchfall oder Bauchschmerzen konfrontiert wird, der sollte nicht die winterlichen Gaumenfreuden an sich verantwortlich machen, sondern sich ernsthaft die Frage stellen, ob womöglich die eigene Verdauung die Ursache sein könnte.

Jeder 200. Erwachsene von Zöliakie betroffen

Schätzungen von Experten zufolge ist jeder 200. Erwachsene in Deutschland von einer Gluten-Unverträglichkeit betroffen. Und die Zahl der Betroffenen steigt. Der bekannte Gesundheitsexperte Professor Hademar Bankhofer erklärt die Zusammenhänge: "Unter Zöliakie, aber auch unter der Sprue, versteht man eine Gluten-Unverträglichkeit. Gluten ist ein Getreideeiweiß, auch Klebereiweiß genannt." Diese Unverträglichkeit werde von vielen Getreidesorten wie etwa Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel oder Grünkern ausgelöst. Hierdurch verändere sich die Schleimhaut des Dünndarms, er könne nicht mehr genügend Nährstoffe aufnehmen. Bankhofer zu den Folgen: "Der Körper ist mit Nährstoffen chronisch unterversorgt. Das führt zu zahllosen unangenehmen Symptomen wie Durchfall, Schmerzen, in der Folge auch zu Hautproblemen und depressiven Zuständen."

Rezeptfreier Test aus der Apotheke

Das Problem bei Zöliakie ist, dass neun von zehn Betroffenen nicht wissen, dass sie eine Gluten-Unverträglichkeit haben. Hier gilt es, Klarheit zu schaffen. Professor Bankhofer: "Seit kurzer Zeit kann jeder selbst zu Hause mit einem einfachen Test - mit dem Glutencheck - binnen weniger Minuten feststellen, ob man an Zöliakie leidet oder nicht. Den Test gibt es rezeptfrei in der Apotheke. Man muss nur einen kleinen Blutstropfen aus der Fingerspitze mit einem Glas-Kapillarröhrchen auffangen und mit einem Probe-Verdünnungs-Puffer verschütteln. Nach fünf Minuten gibt es das Ergebnis." Unter www.glutencheck.com gibt es Informationen und eine Bestellmöglichkeit.

Weitere Informationen: www.glutencheck.com

Fakten in Kürze

Details zur Testmethode

Der Glutencheck arbeitet mit einer Antigen-Antikörper-Reaktion und ist deshalb extrem zuverlässig: Durch den genauen Nachweis der Antikörper im Blut erfasst der Test die Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie/Sprue) sogar in Fällen, in denen keine typischen Symptome auftreten. Hierin liegt auch der wesentliche Vorteil gegenüber einer Biopsie, für die eine Dünndarmspiegelung notwendig ist, bei der eine Gewebsprobe entnommen wird. Die neuartige Untersuchungsmethode für zu Hause erzielt eine Sensitivität von mehr als 97 Prozent. Unter http://www.glutencheck.com gibt es weitere Informationen und eine Bestellmöglichkeit.

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Allergien
  • Ernährung
  • Gesundheit
verfasst am 04.08.2011