Der Sommer kann kommen
Bademode 2011 - knappe Bikinis und extravagante Einteiler
(dtd). Pünktlich zur Urlaubs- und Badesaison wächst der Wunsch nach einem neuen Schwimmdress. Zwar gehört der Bikini- oder Badeanzugkauf bei vielen Frauen nicht zu den bevorzugten Shoppingerlebnissen, doch die schönen Modelle entschädigen für unvorteilhaftes Licht und enge Umkleidekabinen. Hat man dann den neuen Dress einige Male getragen und verwandelt sich die Winterblässe allmählich in ein leichtes Braun, erscheint auch das eine oder andere Pölsterchen nicht mehr so dramatisch.
Die Bademode 2011 fällt mit außergewöhnlichen Dessins auf. Der Trend geht zu figurbetonten Bikinis mit knappen Höschen zum Schnüren und Badeanzügen mit hohen Beinausschnitten. Gewagte Cut-Outs sorgen bei den Einteilern für Extravaganz. Wer nicht so tief blicken lassen will, trägt einen der klassischen Badeanzüge, die nie aus der Mode kommen. Auch der 50er Jahre Look und rückenfreie Badeanzüge sind in dieser Saison angesagt
Tankini findet viele Anhängerinnen
Zwar sind knappe, sexy Modelle auf dem Vormarsch, dennoch finden sich genügend schlichte und edle Modelle mit etwas mehr Stoff. Nach wie vor beliebt sind Monokinis, bei denen Oberteil und Höschen raffiniert miteinander verbunden sind wie auch Tankinis, die geschickt etwas Bauch kaschieren. Der Tankini hat in den letzten Jahren immer mehr Anhängerinnen gefunden. Sein Vorteil: Er verdeckt mehr als Bikinis, erlaubt aber eine größere Freiheit als herkömmliche Badeanzüge. Die Länge des Tops kann von nahezu bauchfrei bis zu beckenlang variieren.
Muster und Farben der aktuellen Bademode sind so vielseitig, dass ein einzelner Trend kaum erkennbar ist: Streifen, Punkte, Karos, Blüten, grafische Muster, Animal Print oder Ethno-Stil, alles ist dabei. Verspielte Rüschchen finden sich ebenso wie auffällige Raffungen oder Häkeloptik. Häufig sieht man Bikinis im Marinelook. Die Blau-weißen Streifen wirken lässig und sportlich. Kleine Vichy-Karos sind nicht nur bei Blusen In, sondern auch beim Badedress in frischem Rot-Weiß. Farblich ist alles vertreten: Knalliges Grün, Gelb oder Rot, edles Braun, Gold oder Schwarz oder sanftes Flieder. Erlaubt ist was gefällt.
Modisches „Obendrüber“
Bikinioberteile gibt es in den altbekannten Formen als klassische Balkonett-, knappe Triangel- oder trägerlose Bandeau-Variante. Letzteres sieht man in diesem Sommer häufig mit Rüschchen verziert, was vor allem bei Frauen mit etwas weniger Oberweite vorteilhaft ist. Höschen kommen als Slips oder Hipsters daher. Und auch wenn manche Höschen nur wenig Stoff aufweisen, bleiben Tangas dennoch ein modisches „No-go“.
Immer mehr Augenmerk wird auf das passende „Obendrüber“ gelegt. Knappe Shorts, lässige Shirts, kurze oder lange Strandkleider und bunte Pareos zeigen sich farblich abgestimmt zur Bademode. Damit ist man beim Sport oder Spaziergang am Strand schnell angezogen und gegen die Sonne modisch geschützt. Sonnenbrillen – auch in dieser Saison möglichst groß - und ein passender Sonnenhut sind Accessoires und Sonnenschutz zugleich.
Knappes für die Männer
Geht es nach dem Willen internationaler Designer, sieht man die Herren in diesem Sommer im Einteiler, inspiriert von Borat. Doch dies wird wohl eher die Ausnahme bleiben. Allgemein geht der Trend auch bei den Männern zu knapperen Badehosen. Beliebt sind eng geschnittene Hosen im Hipster-Schnitt. Die Auswahl an Badehosen ist in den vergangenen Jahren immer größer geworden, so dass auch die Herren der Schöpfung nach Figur und Geschmack wählen können. Vorherrschende Farben sind nach wie vor dunkle Töne mit farblich kontrastierenden Akzenten. Doch auch knalliges Rot oder Grün ist vertreten. Vor allem die noch immer aktuellen Schwimmershorts mögen es bunt.
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