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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Sicher durchstarten in den Beruf

Berufseinsteiger tragen ein überdurchschnittlich hohes Unfallrisiko
Risiko raus: Berufseinsteiger sollten sich sofort über die Regeln zur Benutzung von innerbetrieblichen Verkehrswegen und Transportmitteln informieren. Foto: djd/DGUV/Martin Moritz

Risiko raus: Berufseinsteiger sollten sich sofort über die Regeln zur Benutzung von innerbetrieblichen Verkehrswegen und Transportmitteln informieren. Foto: djd/DGUV/Martin Moritz

(djd). Der Start in das Berufsleben ist eine spannende Zeit - aber auch Gefahren lauern: Knapp ein Viertel der etwa eine Million Arbeitsunfälle pro Jahr ereignen sich beim innerbetrieblichen Transport und Verkehr. Auszubildende und junge Berufstätige haben dabei das größte Unfallrisiko. Im Rahmen der Kampagne "Risiko raus!" gibt die gesetzliche Unfallversicherung daher Tipps für das perfekte Durchstarten in die Arbeitswelt.

Geltende Regeln schnell lernen

Zunächst einmal gilt es, sich im Betrieb zu orientieren. Welche Gefahren gibt es, wie verhalte ich mich richtig? Dabei lässt sich viel von den "alten Hasen" abschauen, die die Gefahren kennen und sicheres Verhalten vorleben sollten. Jeder Newcomer sollte sich außerdem die geltenden Regeln zur Benutzung von innerbetrieblichen Verkehrswegen und Transportmitteln so schnell wie möglich aneignen.

Auf Verkehrswegen im Betrieb, die von Fußgängern genutzt und mit Fahrzeugen befahren werden, sollten Fußgänger immer äußerst rechts gehen. Staplerfahrer und Co. können Personen leicht übersehen, denn sie haben beim Lastentransport meist eine eingeschränkte Sicht. Fußgänger sollten Blickkontakt suchen und darauf achten, nicht in den Fahr- oder Rangierbereich zu geraten. Besondere Vorsicht gilt an schlecht einsehbaren Kreuzungen und Einmündungen.

Riskante Manöver sind tabu

Beim Führen von Gabelstaplern oder anderen Transportfahrzeugen ist es wichtig, auf eine gute Rundumsicht zu achten und die Ladung immer so zu sichern, dass nichts verrutschen oder kippen kann. Riskante Manöver mit Stapler oder Ladung sind grundsätzlich tabu - auch bei zeitlichen Engpässen oder wenn der Feierabend ruft. Eile oder kurze Strecken sind zudem keine Ausrede, auf Sicherungssysteme wie den Gurt zu verzichten. Zur Routine gehören auch regelmäßige Sicht- und Funktions-Checks; Schäden am Fahrzeug sind unverzüglich dem Chef zu melden. Im Idealfall werden solche Hinweise und Regeln gleich zu Beginn der neuen Tätigkeit vom Vorgesetzten vermittelt. Bleiben Fragen offen, sollte man gerade als Neuling keine Scheu haben, nachzufragen. Dies zeigt Interesse am Job und nimmt das Risiko raus - für alle im Betrieb.

Egal ob alter Hase oder Azubi: Wer sich vergnüglich über Gefahren und Regeln beim innerbetrieblichen Transport und Verkehr informieren will, kann dies auch per Film tun: Der computeranimierte "Napo" in "Sicher unterwegs" bietet viel Wissenswertes rund um das Thema.

Auf www.risiko-raus.de gibt es weitere Informationen.

Unter www.dguv.de, webcode d2226, stehen "Napo"-Filme zum Download bereit.

Weitere Informationen: www.risiko-raus.de

Fakten in Kürze

Sicher in den ersten Job

Rund 230.000 Arbeitsunfälle pro Jahr passieren beim innerbetrieblichen Transport und Verkehr. Berufseinsteiger haben das größte Unfallrisiko. Für einen sicheren Jobeinstieg gilt:

- Newcomer sollten sich sofort über die Regeln zur Benutzung von innerbetrieblichen Verkehrswegen und Transportmitteln informieren.
- Staplerfahrer können leicht Personen übersehen. Für Fußgänger heißt das: Rechts gehen, Blickkontakt suchen und darauf achten, nicht in den Fahr- oder Rangierbereich zu geraten.
- Ladung immer so sichern, dass nichts verrutschen oder kippen kann.

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  • Unfallprävention
verfasst am 08.06.2011