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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Ein Spiel mit dem Feuer

Aktuelle Umfrage: Nur jeder Sechste ist bei Verlust der Arbeitskraft abgesichert
 Foto: djd/Allianz Leben

(djd). Eigentlich stehen die Deutschen nicht gerade im Ruf, Risiken besonders zu mögen. Sie gelten als Freunde sicherer Verhältnisse. Dieses Vorurteil mag in bestimmten Bereichen gelten, nicht aber bei einem enorm wichtigen Schutz: der Absicherung gegen Berufsunfähigkeit. Hier spielen viele Bundesbürger mit dem Feuer.

Darauf lässt zumindest eine aktuelle, repräsentative Umfrage von TNS Infratest im Auftrag mehrerer Versicherungsunternehmen schließen. Danach haben nur 15 Prozent aller Deutschen über 14 Jahren eine oder mehrere private Berufsunfähigkeitsversicherungen. 11,1 Prozent sind mit einer Zusatzversicherung, 5,6 Prozent mit einer selbstständigen Police vor den Folgen des Verlusts ihrer Arbeitskraft geschützt. "Diese Police sollte eigentlich absolute Pflicht sein", sagt Olaf Hottinger, Leiter des Risikomanagements bei der Allianz Leben. "Wer keinen Vertrag hat, riskiert im Falle eines Falles seine Existenz."

200.000 Berufsunfähige pro Jahr

Jedes Jahr werden 200.000 Erwerbstätige in Deutschland berufsunfähig. Jeder Fünfte, so das Statistische Bundesamt, scheidet vorzeitig aus dem Erwerbsleben aus. Nicht Unfälle, sondern Krankheiten sind der häufigste Grund für eine Berufsunfähigkeit, in der Hälfte der Fälle psychische Störungen und Erkrankungen des Skeletts. "Dies zeigt, dass zunehmend auch Büroberufe dieses Risiko bergen", warnt Olaf Hottinger. Insbesondere ab dem Jahr 1961 Geborene sollten sich nicht auf staatliche Hilfe verlassen. Wer nur noch zwischen drei und sechs Stunden täglich arbeiten kann, erhält lediglich eine schmale staatliche Leistung von derzeit durchschnittlich 750 Euro im Monat. Arbeitnehmer, die mehr als sechs Stunden arbeiten können, gehen ganz leer aus.

Früher Einstieg lohnt sich

Wer früh in die Berufsunfähigkeitsvorsorge einsteigt, erhält den Schutz einfacher, weil junge Leute selten Zuschläge oder Leistungsausschlüsse wegen Vorerkrankungen hinnehmen müssen. Und günstiger, weil die Prämien nach dem Alter kalkuliert werden. Ein 25-jähriger Bürokaufmann ohne Vorerkrankungen, der sich bis zum 65. Lebensjahr absichern will, zahlt beispielsweise für eine Allianz Berufsunfähigkeitsrente von 1.000 Euro monatlich 38,50 Euro. Aber auch Ältere und Kunden mit Vorerkrankungen könnten versichert werden. "Das hängt natürlich immer vom individuellen Fall ab", macht Olaf Hottinger deutlich.

Auf www.allianz.de gibt es alle Informationen zur Berufsunfähigkeitsvorsorge.

Weitere Informationen: www.schmellenkamp.de

Fakten in Kürze

Günstiger Einstiegszeitpunkt

Der Zeitpunkt für einen Einstieg in die private Berufsunfähigkeitsversicherung ist derzeit günstig. Das Bürgerentlastungsgesetz biete seit Jahresanfang nahezu jedem größeren finanziellen Spielraum, so die Allianz. Jetzt können Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge nahezu vollständig steuerlich geltend gemacht werden. Gesetzlich Versicherte sparen mehrere hundert, privat Versicherte zum Teil mehr als 1.000 Euro pro Jahr. Für viele ist deshalb der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Zusatzaufwand möglich.

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Berufe
  • Gesundheit
  • Versicherungen
  • Vorsorge
  • Zukunftssicherung
verfasst am 23.02.2010