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Eigenständig im Alter: Die Unsicherheit bleibt

Viele Senioren fürchten, bei einem Sturz oder Notfall hilflos zu sein
Aktiv sein ohne Angst, das ermöglicht der armbanduhrkleine Sender am Handgelenk, mit dem im Notfall jederzeit Hilfe erreichbar ist. Foto: djd/www.initiative-hausnotruf.de

Aktiv sein ohne Angst, das ermöglicht der armbanduhrkleine Sender am Handgelenk, mit dem im Notfall jederzeit Hilfe erreichbar ist. Foto: djd/www.initiative-hausnotruf.de

(djd). So lange wie möglich selbstständig in den eigenen vier Wänden leben - das ist einer der größten Wünsche vieler älterer Menschen. Denn "einen alten Baum verpflanzt man nicht", und die vertraute Umgebung samt der gewohnten Tätigkeiten in Haus und Garten trägt wesentlich zu Wohlbefinden und Gesundheit bei. Doch gerade für allein lebende Senioren birgt die Eigenständigkeit auch Risiken: Einmal nicht aufgepasst, ein falscher Schritt - schnell ist ein Sturz passiert und kann erhebliche Verletzungen zur Folge haben. Auch plötzliche Gesundheitsprobleme werden mit zunehmendem Alter wahrscheinlicher.

Der Hausnotruf gibt Sicherheit

Gerade wenn schon einmal etwas passiert ist, bleibt oft ein ständiges Gefühl der Unsicherheit zurück - auch wenn körperlich längst wieder alles in Ordnung ist. Diese Angst kann das Alltagsleben sehr belasten und eigentlich gesunde Menschen dazu bringen, ihre Aktivitäten immer mehr einzuschränken. Um wieder selbstbewusst und aktiv am Leben teilnehmen zu können, ist es wichtig, neue Sicherheit zu schaffen. Häufig genügt dafür schon das Gefühl, im Notfall nicht alleine zu sein - und das kann ein Hausnotruf geben. Der unauffällige Sender ist klein wie eine Armbanduhr, leistet aber Großes: Im Haus ist er immer dabei, sogar beim Duschen kann der Hausnotrufsender getragen werden. So kann man jederzeit per Knopfdruck Hilfe herbeirufen. Auch Pflegekassen und Hausärzte empfehlen den Hausnotruf, vor allem wegen der sicheren und schnellen Hilfe im Notfall.

Wer einen Hausnotruf haben möchte, kann direkt mit den anbietenden Hilfsorganisationen oder Wohlfahrtsverbänden Kontakt aufnehmen, die unter www.initiative-hausnotruf.de zu finden sind.

Einfach und effektiv

Das System wird an das Telefonnetz angeschlossen und funktioniert denkbar einfach: Im Notfall wird der Knopf gedrückt und so die Einsatzzentrale alarmiert. Dort sitzen erfahrene Mitarbeiter, die sofort mit dem Hilfesuchenden sprechen und alles Nötige veranlassen. Eine Freisprechanlage ermöglicht, dass der Hausnotrufnutzer vom Ort der Notrufauslösung frei in den Raum sprechen kann. Mitarbeiter der Einsatzzentrale und Hilfesuchende können sich so gegenseitig hören, ohne dass ein Telefonhörer bedient werden muss. Lange Erklärungen sind dabei überflüssig, denn wichtige Informationen wie Name, Anschrift, Krankengeschichte und auf Wunsch der Hausschlüssel liegen in der Zentrale vor. Antwortet der Teilnehmer nicht, wird immer der Bereitschaftsdienst informiert. Mit dieser Sicherheit im Hintergrund können Senioren ihre Ängste nach und nach vergessen und das Leben wieder unbeschwerter genießen.

Über die Initiative Hausnotruf:

Die Initiative Hausnotruf unterstützt die Idee des unabhängigen Lebens im Alter. Sie bietet für Familien und Betroffene Informationen und Servicethemen zum Thema Hausnotruf - ein System, das für Selbstständigkeit und längeren Verbleib in den eigenen vier Wänden steht.

Weitere Informationen: www.initiative-hausnotruf.de

Fakten in Kürze

Wie bekommt man einen Hausnotruf?

Die Pflegekassen übernehmen die Kosten für den Hausnotruf, wenn mindestens die gesetzliche Pflegestufe 1 anerkannt wurde. Zusätzlich wird abgefragt, ob der Nutzer allein lebt. Den Antrag auf Kostenübernahme stellt man formlos bei der Pflegekasse. Pflegedienste und Hausnotrufanbieter leisten dabei gern Unterstützung. Geprüft wird durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK). Werden die Kosten nicht übernommen, zahlen Nutzer eine geringe monatliche Gebühr für die 24-Stunden-Alarmbereitschaft und leisten eine einmalige Zahlung für die Geräteinstallation.

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Lebensqualität
  • Selbstständigkeit
  • Senioren
  • Vorsorge
  • Ältere Menschen (Zielgruppe)
verfasst am 27.07.2011

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