Die sieben Plagen für den Hausbesitzer
Kleinste Undichtigkeiten im Gebäude mit modernen Messmethoden identifizieren
(djd). Kleine Ursache, gewaltige Wirkung: Bereits geringe Fugen und Ritzen in der Gebäudehülle machen Wohnräume unbehaglich und teuer, da permanent wertvolle Heizenergie nach außen verloren geht. Fachleute sprechen davon, dass eine fehlerhafte Dämmung die sogenannten sieben Plagen über den Hausherrn bringt: ständig kalte Fußböden, die Gefahr von Schimmelbildung, unangenehme Zugluft, hohe Heizkostenrechnungen, unwirtschaftliche Lüftungssysteme, eine nachhaltige Schädigung der Bausubstanz und nicht zuletzt eine schlechte Schalldämmung. Mit modernen Messmethoden lassen sich die Schwachstellen im eigenen Gebäude aufspüren.
Undichte Stellen finden
Experten empfehlen dazu Verfahren, die berührungslos und somit ohne Beschädigung der Bausubstanz durchgeführt werden können, wie beispielsweise eine Blower-Door-Luftdichtheitsmessung oder die Thermografie. "Will man die sieben Plagen des Hausbesitzers vermeiden, muss man herausfinden, wo die undichten Stellen im Gebäude sind. Selbst kleinste Fugen und Ritzen summieren sich letztlich schnell zu einem fenstergroßen Loch in der Gebäudehülle", sagt Gabriele Leibetseder, technische Leiterin bei Isocell.
Die Expertin empfiehlt als Basis die zweistufige Blower-Door-Messung: Dazu wird in ein offenes Fenster oder eine Tür der untersten Gebäudeebene ein mit Folie bespannter Rahmen eingesetzt. Durch eine Öffnung in dieser Folie saugt ein Ventilator Luft an und erzeugt Unterdruck im Haus. Leckstellen lassen sich bereits mit der bloßen Hand ertasten, Rauchstäbchen verdeutlichen den Verlauf und Umfang der Leckagen.
Wärmebild per Infrarot
Eine zusätzlich eingesetzte Thermografie-Kamera bringt ans Licht, was das menschliche Auge nicht sehen kann: Die Kamera macht die Oberflächentemperatur des Hauses als Bild sichtbar. Kaltluftströme und Wärmebrücken lassen sich somit millimetergenau abbilden und dokumentieren. "Die Messung ist vollkommen unkompliziert und dauert nicht mehr als zwei Stunden", so Gabriele Leibetseder. Örtliche Fachbetriebe - Adressen unter www.klugdämmen.de - bieten die Analyse für Hausbesitzer an.
Weitere Informationen: www.klugdämmen.de
Fakten in Kürze
Wirksam "dicht" machenBereits eine Fuge von nur einem Millimeter Stärke verschlechtert den Wärmedämmwert der Gebäudehülle deutlich, das hat das Institut für Bauphysik in Stuttgart ermittelt. Um diesen Effekt zu verhindern, sollten Ziegel fugenlos verputzt sowie Anschlüsse und Kabeldurchführungen wirksam geschlossen werden. Dafür stehen von Herstellern wie Isocell spezielle Dampfbremsen und hochwertige Dichtbänder zur Verfügung, die Fachbetriebe professionell verarbeiten. Das Resultat ist eine vollständig luftdichte Ebene. Unter http://www.klugdämmen.de gibt es alle weiteren Informationen.
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