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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Gefährliches Heimwerken

Schutz für Augen, Hände und Gehör
In 79 Prozent der deutschen Haushalte gibt es eine elektrische Bohrmaschine. Aber auch von einem so verbreiteten Werkzeug können Unfallgefahren ausgehen. Foto: djd/HDI Gerling

In 79 Prozent der deutschen Haushalte gibt es eine elektrische Bohrmaschine. Aber auch von einem so verbreiteten Werkzeug können Unfallgefahren ausgehen. Foto: djd/HDI Gerling

(djd). Rund 300.000 Heimwerker verunglücken in Deutschland pro Jahr, das sind etwa 800 am Tag. Zum sicheren Heimwerken gehört deshalb auch der richtige Schutz für Augen, Hände und Gehör.

Spezielle Schutzbrillen gibt es für wenig Geld in jedem Baumarkt. Sie sorgen dafür, dass das Augenlicht nicht durch herumfliegende Holzspäne oder sonstige Werkstoffe gefährdet wird. Gefährlich kann auch Holzstaub werden, wie er beim Sägen auftritt. Er greift besonders die Nasenschleimhäute an. "Daher sollte man die Absaugvorrichtung an der Säge verwenden und die Nase zusätzlich mit einer Feinstaubmaske schützen", rät Frank Manekeller, Leiter Firmen- und Privatschäden bei den HDI-Gerling Versicherungen.

Generell können Handschuhe vor Verletzungen schützen. Dies gilt allerdings nicht bei Arbeiten mit der Kreissäge oder anderen Werkzeugen mit rotierenden Teilen. Hier kann sich der Handschuh verfangen und geradezu aufgewickelt werden. Die dadurch entstehenden Verletzungen können zum Verlust einzelner Finger oder sogar der ganzen Hand führen.

Vor allem Kreissägen sind echte Ruhestörer: Sie können bis zu 100 Dezibel laut werden. Beim Sägen brauchen deshalb nicht nur Augen und Nase Schutz, sondern auch die Ohren. "Hierzu eignet sich ein Gehörschutz, wie man ihn ebenfalls in jedem Baumarkt finden kann", sagt Frank Manekeller.

Weitere Informationen: www.hdi-gerling.de

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Heimwerken
  • Hobby
  • Renovierung
  • Schutz
  • Unfallprävention
verfasst am 19.05.2010