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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Wärmeverteilung und -steuerung optimieren

Eine Einzelraumregelung spart bares Geld
Angenehme Temperaturen bei sinkenden Heizkosten: auch bestehende Heizanlagen haben Verbesserungspotenziale. Foto: djd/Honeywell

Angenehme Temperaturen bei sinkenden Heizkosten: auch bestehende Heizanlagen haben Verbesserungspotenziale. Foto: djd/Honeywell

(djd). Verbesserungen an der Heizungsanlage des Hauses lohnen sich. Wer dauerhaft seine Energiekosten senken will, ohne gleich in eine umfassende Sanierung einzusteigen, nimmt daher Optimierungen am bestehenden System vor.

Die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs macht Sinn

Dazu gehört auf jeden Fall ein so genannter hydraulischer Abgleich, den der Heizungsfachmann vornimmt. Dieser Abgleich sorgt dafür, dass die Heizkörper im Erdgeschoss die gleiche Temperatur haben wie die im Dachboden - ohne den Abgleich heizen die Heizkörper im Erdgeschoss oft zu viel, während es in den oberen Stockwerken zu kühl bleibt. Die Folge: um gegen den Effekt anzukämpfen, arbeiten Heizkessel und Pumpe mehr als nötig. Beim hydraulischen Abgleich setzt der Installateur Redizierstücke ein, die dafür sorgen, dass das Wasser sich unabhängig von der Schwerkraft auf jedem Stockwerk gleichmäßig verteilt.

Ebenfalls sinnvoll ist der Austausch der alten Thermostatregler an den Heizkörpern durch neue, zeitgesteuerte Regler. Hier kann man entweder an jeden Heizkörper einen programmierbaren Regler anbringen, oder man investiert gleich in ein Einzelraumregelungssystem wie evohome von Honeywell. Mit dem funkgesteuerten System lässt sich jeder Raum im Haus entsprechend seiner tatsächlichen Nutzung voreinstellen und regeln - so werden ungenutzte Räume nicht unnötig erwärmt. Einsparungen von bis zu 30 Prozent sind so erreichbar, ohne dass Eingriffe im Heizkeller oder in der Installation selbst notwendig werden.

Falsche Sparsamkeit kann ins Geld gehen

Aus falscher Sparsamkeit nur das Allernotwendigste zu machen, lohnt sich eher nicht. Sinnvoll ist es, mit dem Heizungsfachmann einen gründlichen Check vorzunehmen und möglichst alle Schwachpunkte an der bestehenden Anlage zu beseitigen. Spätestens im kommenden Winter wird sich das spürbar auf die Heizkostenrechnung auswirken.Informationen zu diversen Energiesparlösungen und Adressen von Installateuren in der Nähe unter www.heizkostensparer.de.

Weitere Informationen: www.honeywell.de/haustechnik

Fakten in Kürze

Wie verteilt sich der Energieverbrauch?

Heizung und Warmwasser verursachen zusammen rund 87 Prozent der gesamten Energiekosten. Der Verbrauch durch Licht beträgt dagegen nur drei Prozent. Das heißt, um möglichst viel Energie zu sparen, sollte man in ungenutzten Räumen nicht nur das Licht ausschalten, sondern vor allem auch die Heizung abdrehen. Aber wer macht das schon? Je nachdem, ob eine Wohnung oder ein Haus allein, zu zweit oder als Familie bewohnt wird, ob man sich als Freiberufler in der Praxis, der Kanzlei oder dem Büro nur teilweise aufhält - bis zu 30 Prozent Energieeinsparungen sind möglich.

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Energieeinsparung
  • Haus
  • Heizen
  • Renovierung
  • Umwelttechnik
verfasst am 02.03.2010