Rubriken

Specials

Linktipps

Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Kühler Kopf mit Kupfer

Das rote Metall ist in der Klimatechnik nicht zu ersetzen
Wandheizungen aus Kupfer lassen sich im Sommer auch zur Kühlung des Hauses nutzen. Foto: djd/Deutsches Kupferinstitut/KME

Wandheizungen aus Kupfer lassen sich im Sommer auch zur Kühlung des Hauses nutzen. Foto: djd/Deutsches Kupferinstitut/KME

(djd). Extreme Temperaturen sind auch in den gemäßigten mitteleuropäischen Zonen im Sommer keine Seltenheit mehr. Wer kühlen Kopf bewahren und komfortabel leben und arbeiten will, kommt an zusätzlicher Klimatechnik oft nicht vorbei. Im Herzen klimatechnischer Geräte verbirgt sich in der Regel ein alter Bekannter: Kupfer, das rote Metall, dessen Bearbeitung die Menschen bereits seit Jahrtausenden beherrschen, ist nicht zuletzt aufgrund seiner wärmeleitenden Eigenschaften ein idealer Werkstoff rund um die Kältetechnik.

Hohe Wärmeleitfähigkeit

Kupferleitungen und -bauteile verbergen sich in Klimaanlagen für Wohn- und Geschäftshäuser ebenso wie in kältetechnischen Anlagen in der Industrie oder im Kühlschrank zu Hause in der Küche. Neben der guten Wärmeübertragung durch das hochleitfähige Metall spielen dabei auch seine Haltbarkeit und die Druckbeständigkeit eine wichtige Rolle. So besteht keine Gefahr von Undichtigkeiten. Kupfer ist zudem äußerst temperaturbeständig: Denn Kupfer weist bei abnehmender Temperatur steigende Festigkeit und Dehnung auf. Das unterscheidet Kupferwerkstoffe grundsätzlich und entscheidend von allen anderen technischen Werkstoffen. Deshalb neigt es im Unterschied zu anderen Materialien auch bei langfristiger Nutzung und einem häufigen Wechsel von eiskalten und heißen Temperaturen nicht zu Versprödungen, sondern behält seine Materialeigenschaften uneingeschränkt und dauerhaft.

Fußbodenheizung zur Raumkühlung nutzen

Eine besonders umweltfreundliche Variante zur Raumkühlung im Sommer stellt die Nutzung einer Fußbodenheizung mit Erd-Wärmepumpe dar. Viele Wärmepumpen können im Sommer ihr Wirkprinzip umkehren: Während sie im Winter Wärme aus dem Boden entnehmen und für die Raumheizung nutzen, holen sie im Sommer die Wärme aus den Innenräumen und geben sie im Boden wieder ab. Angenehmer Nebeneffekt: Der Boden wärmt sich auf und wird so als Wärmespeicher für den Winter "aufgeladen". Wie im Winter, so punkten Kupferrohre in der Wand- und Fußbodenheizung auch im Sommer bei der Nutzung als Kühlung durch ihre schnelle und verlustarme Wärmeübertragung.

Unter www.mein-haus-kriegt-kupfer.de gibt es mehr zu Kupfer in der gesamten Hausinstallation.

Weitere Informationen: www.mein-haus-kriegt-kupfer.de

Fakten in Kürze

Kupfer für die Lebensadern des Hauses

Trinkwasserinstallation, Heizungsrohre, Wand- oder Fußbodenheizung oder Zuleitung zu Sprinkleranlagen: Die Einsatzfelder von Kupfer im Haus sind vielfältig. Neben den Materialeigenschaften des roten Metalls spricht die einfache Verarbeitbarkeit für den Werkstoff in der Hausinstallation. Während andere Rohr- und Leitungssysteme nicht untereinander kompatibel sind, kann jeder Installateur Kupferrohr verarbeiten. Außerdem steht das Material immer zur Verfügung, so dass lange Lieferzeiten entfallen.

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Baustoffe
  • Haus
  • Haustechnik
  • Heizen
  • Installation
verfasst am 31.03.2010