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Kleine Pumpen - große Heizenergieeinsparung

Dezentrales Pumpensystem verbessert auch den Heizkomfort
Durch ein dezentrales Pumpensystem lassen sich rund 20 Prozent Heizenergie sparen. Foto: djd/Wilo

Durch ein dezentrales Pumpensystem lassen sich rund 20 Prozent Heizenergie sparen. Foto: djd/Wilo

(djd). Wer sein Haus mit einem dezentralen Pumpensystem anstatt einer zentralen Pumpe ausrüstet, kann sowohl Heiz- als auch Stromkosten sparen. Bei diesem System kommen mehrere kleine Pumpen zum Einsatz. Sie werden anstelle der Thermostatventile direkt an den Heizkörpern in den einzelnen Zimmern montiert. Und diese Pumpen befördern nur noch dann Wärme in die Heizkörper, wenn sie tatsächlich benötigt wird. Das weltweit erste Pumpensystem dieser Art ist Wilo-Geniax des Dortmunder Pumpenspezialisten Wilo SE. Es arbeitet mit einer exakten Temperatursteuerung für jeden Raum und einer zentralen Regelungseinheit, die auch den Wärmeerzeuger beeinflusst. So kann der Nutzer jedes Zimmer individuell heizen. Die gewünschte Temperatur stellt er über einzelne Raumbediengeräte, wahlweise auch über ein Zentralbediengerät ein. Um zusätzlich Energie zu sparen, kann man individuell festlegen, welche Bereiche zum Beispiel nachts oder während der berufsbedingten Abwesenheit tagsüber zeitgesteuert weniger beheizt werden sollen - eine Zeitschaltung macht es möglich.

TÜV-zertifiziert

Durch das dezentrale Pumpensystem wird insgesamt rund 20 Prozent der Heizenergie gespart, die ein herkömmliches Heizungssystem verbrauchen würde. Zudem ist die elektrische Leistungsaufnahme des Systems sehr gering. Das hat den Vorteil, dass der Stromverbrauch für die Wärmeverteilung im Haus halbiert wird - im Vergleich zu der konventionellen Wärmeverteilung mit einer deutlich größeren, zentralen Heizungspumpe. Das bestätigt ein Zertifikat des TÜV Rheinland auf Basis einer Langzeit-Vergleichsmessung, die das Fraunhofer Institut für Bauphysik durchgeführt hat.
Und auch die Anschaffungskosten rentieren sich schnell: Beispielsweise kostet ein Geniax-System für ein Einfamilienhaus von 150 Quadratmeter Größe mit Fußbodenheizung rund 3.400 Euro - deutlich weniger als viele andere Energiesparinvestitionen. Nach etwa sieben Jahren hat sich die Anlage amortisiert. Weitere Informationen gibt es unter www.geniax.de oder Telefon 0231-4102-0.

Weitere Informationen: www.wilo.de

Fakten in Kürze

Wann zahlt sich was aus?

Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus von 150 Quadratmeter Größe rechnen Experten mit folgenden Amortationszeiten bei verschiedenen Energieeinsparmöglichkeiten:
- Dezentrales Pumpensystem: rund sieben Jahre.
- Dämmung der Außenwände oder eine ganz neue Heizung: je rund 19 Jahre.
- Einbau von Wärmeschutzverglasungen oder einer Solarthermieanlage: je rund 30 Jahre.

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Bauen
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  • Wärme
verfasst am 12.07.2011