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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Doppelte Sicherheit

Moderne Rauchwarnmelder können zu Lebensrettern werden
Doppelte Sicherheit: Der Gira Rauchwarnmelder "Dual/VdS" vereint die Wärmeerkennung mit der bewährten Signalauswertung von Streulicht. Über den integrierten Funktionsknopf lassen sich jederzeit die verschiedenen Produktfeatures aktivieren, beispielswei Foto: djd/Gira

Doppelte Sicherheit: Der Gira Rauchwarnmelder "Dual/VdS" vereint die Wärmeerkennung mit der bewährten Signalauswertung von Streulicht. Über den integrierten Funktionsknopf lassen sich jederzeit die verschiedenen Produktfeatures aktivieren, beispielswei Foto: djd/Gira

(djd). Rund 200.000 Haus- und Wohnungsbrände bekämpfen die Feuerwehren hierzulande in jedem Jahr. Trotz des professionellen Einsatzes der Helfer sterben dabei jährlich etwa 600 Menschen. Dabei sind nicht die Flammen die größte Gefahr, sondern hochgiftige Rauchgase, die bereits bei kleinen Schwelbränden freigesetzt werden können.

Nächtliche Gefahr

Brände entstehen meistens nachts: Wer nicht rechtzeitig aufwacht, erstickt oft schon nach wenigen Atemzügen. Ein Rauchwarnmelder kann in dieser Situation Leben retten. Sinnvoll sind mindestens drei Rauchwarnmelder pro Wohnung, denn die optimalen Einsatzbereiche sind Kinder- und Schlafzimmer sowie der Flur. Die Feuerwehr empfiehlt allerdings, noch mehr Geräte zu installieren, etwa in Küche, Bad und im Treppenhaus. Der Hersteller Gira hat deshalb einen Heimrauchmelder entwickelt, bei dem zwei unterschiedliche Erkennungsverfahren zur Anwendung kommen. Sie sorgen nicht nur für doppelte Sicherheit, sondern lassen sich auch in mehr Bereichen einsetzen.

Sinnvolle Kombination

Als Kombination aus Rauchwarn- und Thermomelder arbeitet der Rauchwarnmelder "Dual/VdS" beispielsweise grundsätzlich nach dem bewährten Prinzip des optischen Streulichts: Ein Prozessor wertet die in der Luft schwebenden Partikel im Raum aus. Selbst bei einem Schwelbrand steigt die Partikeldichte schlagartig an, der Rauchwarnmelder löst Alarm aus. Der Nachteil bei diesem Verfahren: In Räumen mit unvermeidlichen Störeinflüssen wie Küchendämpfen oder Staub ist das Verfahren nicht geeignet.

Deshalb hat der Hersteller den Rauchwarnmelder zusätzlich mit einem Thermodifferenzialsensor ausgerüstet, der ausschließlich Wärme registriert. In Räumen mit Rauch-, Dunst- oder Staubentwicklung lässt sich das optische Streulichtsystem leicht abschalten und damit ein Fehlalarm vermeiden - hier garantiert jetzt das thermische Verfahren Sicherheit. Damit ist der Rauchwarnmelder nicht nur geeignet für Wohn- und Schlafräume sowie Flure, sondern auch für Küchen, Badezimmer oder Garagen und Kellerräume. Unter www.gira.de gibt es alle Infos zu dem System.

Weitere Informationen: www.gira.de

Fakten in Kürze

Gefährliche Kleinstaaterei

Im Grunde ist es ein Ärgernis - im sonst so sicherheitsbewussten Deutschland sind Bauordnungen zur Rauchmelderpflicht lediglich Ländersache. Die Folge: Nur einige Bundesländer schreiben bislang den Einsatz der Rauchwarnmelder in privaten Neubauten vor. Um die Öffentlichkeit für das Problem zu sensibilisieren, ist die Kampagne "Rauchmelder retten Leben" seit dem Jahr 2000 für die Brandschutzaufklärung im privaten Wohnraum aktiv - mit Unterstützung von Feuerwehren, Schornsteinfegern und Versicherungen. Infos: http://www.rauchmelder-lebensretter.de.

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Einrichtung
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  • Sicherheit
  • Wohnen
verfasst am 31.05.2011