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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Wildwuchs ade

Moderne Motorsensen sind Allrounder bei der Garten- und Grundstückspflege
Mobil, leise und abgasfrei, beeindrucken die neuen Akku-Motorsensen mit starker Mähleistung. Foto: djd/Stihl

Mobil, leise und abgasfrei, beeindrucken die neuen Akku-Motorsensen mit starker Mähleistung. Foto: djd/Stihl

(djd). Ob kleine Ausputzarbeiten oder die Rodung einer stark verwilderten Brachfläche: Motorsensen sind bei der Garten- und Grundstückspflege nicht mehr wegzudenken. Als leichter Elektro-Rasentrimmer, leise und flexible Akku-Motorsense oder kraftvoller Benzin-Freischneider machen sie mit Unkraut und Gestrüpp kurzen Prozess. Um den vielfältigen Einsatzgebieten gerecht zu werden, ist das Angebot an Geräten breit. Daher sollten Hobbygärtner bei der Auswahl ihrer Motorsense Faktoren wie Grundstücksgröße und Wuchsstärke der Vegetation berücksichtigen. Es kommt aber nicht nur auf Antriebsart und Leistung an, auch das Schneidwerkzeug muss die anstehende Aufgabe mühelos bewältigen können.

Rundum gut abschneiden

Bei Geländespezialisten wie beispielsweise den verschiedenen Motorsensen von Stihl sind Gerät und Schneidwerkzeug optimal aufeinander abgestimmt. Für Ausputzarbeiten an Zäunen, um Bäume und Sträucher sowie zum Abmähen kleinerer Flächen ist ein Mähkopf mit Nylonfaden erste Wahl. Zähes Gras lässt sich mit einem Mähkopf mit beweglichen Kunststoffmessern oder einem Grasschneideblatt aus Stahl entfernen. Ist das Gestrüpp besonders zäh oder verfilzt, kommen Dickicht- oder Häckselmesser zum Einsatz. Muss die Fläche von Büschen oder sogar dünnen Bäumen befreit werden, sind Kreissägeblätter gefragt. Unter www.stihl.de gibt es alle Informationen.

Effiziente Antriebstechnik

Stihl hat Motorsensen in allen drei Antriebsarten im Sortiment. In lärmsensiblen Bereichen lassen sich mit den leichten Elektro-Motorsensen wie der FSE 31 kleine Flächen oder Rasenkanten rund ums Haus mit Leichtigkeit trimmen. Wer dabei lieber flexibel und ohne Kabel agieren möchte, greift auf die neuen, ebenfalls leisen und abgasfreien Akkumodelle FSA 65 oder FSA 85 zurück. Mit nur einer Akkuladung arbeiten sie bis zu 50 Minuten lang, was beispielsweise der Pflege einer circa 250 Quadratmeter großen Rasenfläche entspricht. Mit ihrem speziell für den Akkuantrieb entwickelten Fadenmähkopf rücken sie dem Grün bis zu einer Höhe von 20 Zentimetern zu Leibe. Ideale Helfer für die Arbeit auf größeren Flächen sind Benzin-Motorsensen wie die FS 56 C-E. Dank vereinfachtem Startvorgang ist das Gerät leicht zu starten und zu bedienen. Der Fadenmähkopf lässt sich bei diesem Modell im Handumdrehen gegen ein Metall-Schneidwerkzeug für die stärkere Vegetation austauschen.

Kräfte schonen

Motorsensen werden überall dort eingesetzt, wo der Rasenmäher nicht weiterkommt, beispielsweise wenn es zwischen Sträuchern eng hergeht, das Gelände unwegsam, das Gras zu hoch ist oder nach dem Rasenmähen einfach noch die Kanten gestutzt werden müssen. Der Schutz der Motorsense - die Kunststoffabdeckung über dem Mähkopf - hält aufgewirbeltes Mähgut zurück. Unter Büschen und Bäumen wird der Schutz zudem zum idealen Abstandshalter. Die Motorsense kann nahe am Stamm geführt werden, ohne ihn zu beschädigen. Da sich das Schneidwerkzeug entgegen dem Uhrzeigersinn dreht, schwenken Gartenfreunde die Sense am besten im Halbkreis von rechts nach links. So schonen sie ihre Kräfte, und das Schnittgut fällt auf die bereits gemähte Fläche.

Mähen wie ein Profi

Auf die richtige Technik kommt es auch bei sehr hohem Gras oder zähem Unkraut an. Experten empfehlen, dabei zuerst mit einer Bewegung nach rechts den oberen Teil des Schnittguts zu kappen und anschließend mit der Gegenbewegung den unteren. Bei größeren, ebenen Flächen ist es ratsam, sich an den Außenseiten entlang bis zur Mitte vorzuarbeiten, während sich in Steillagen am Hang die sogenannte Streifenmethode bewährt hat. Dabei wird zunächst ein Streifen parallel zum Hang gemäht, bevor der nächste, darüberliegende Abschnitt an der Reihe ist. Die abgemähte Fläche dient dabei jeweils als Standort. Nach dem Einsatz bewahrt der Gartenfreund seine Motorsense am besten hängend auf und lagert den Mähfaden nicht zu trocken. Auf diese Weise bleibt er jederzeit elastisch.

Weitere Informationen: www.stihl.de

Fakten in Kürze

Arbeitsschutz nicht vergessen

Auch die eigene Sicherheit darf der Hobbygärtner bei der Arbeit mit der Motorsense nicht vernachlässigen. Vor Beginn der Arbeit sollte er das Gelände auf mögliche Rutschgefahren oder Stolperfallen überprüfen. Zudem dürfen sich beim Betrieb des Geräts in einem Umkreis von 15 Metern keine Personen aufhalten, um niemanden durch eventuell hochgeschleuderte Erde oder Steine zu gefährden. Die Kleidung sollte zweckmäßig und bequem sein, eng anliegen und den Gärtner bei seiner Arbeit nicht behindern. Arbeitshandschuhe aus Leder, eine Schutzbrille, Gehörschutzkapseln und feste Schuhe mit einer rutschhemmenden Sohle sind ebenfalls ein Muss für einen sicheren Umgang mit der Motorsense.

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verfasst am 21.02.2011