Weg mit dem Unkraut
Neuverfugung sorgt für gepflegte Hofeinfahrten, Gartenwege und Terrassen
(djd). Wenn die Natur aus ihrem Winterschlaf erwacht, beginnt die arbeitsreichste Zeit im Gartenjahr: Rosen und Gehölze müssen beschnitten, Dünger und Kompost ausgebracht und Kübelpflanzen umgetopft werden. Frühzeitig machen sich auch die ersten Wildkräuter bemerkbar. So mancher Gartenbesitzer denkt schon jetzt mit Schrecken an die mühselige Arbeit, Fugen zwischen Platten und Pflastersteinen von wild wucherndem Grün zu befreien.
Nicht nur ungepflegt, sondern auch gefährlich
Löwenzahn, Moos und Co. sehen in Hofeinfahrten, auf Gartenwegen und Terrassen nicht nur ungepflegt aus, sie können bei Nässe auch zur Rutschgefahr werden. Wer im Sommer nicht mehrmals zu Fugenkratzer, Hochdruckreiniger oder Abflammgerät greifen will, sollte über eine Neuverfugung von Platten und Pflastersteinen nachdenken. Beispielsweise mit "Variostone", einer polymeren Fugensand-Trockenmischung, die speziell für drainfähige Unterbauten entwickelt wurde. Das Material ist schnell, sauber und einfach zu verarbeiten, ökologisch unbedenklich und extrem beständig gegen Wind, Regen und Frost. Der Unkrautbewuchs wird erheblich reduziert, gleichzeitig lässt sich einem Ameisen- und Insektenbefall vorbeugen. Dabei bleiben Flexibilität, Flankenhaftung und Beständigkeit der Steine gegen Ausdehnungen erhalten.
Unkompliziert zu verarbeiten
Zunächst werden die trockenen und fest verlegten Platten gleichmäßig mit der Fugensand-Mischung bestreut, die mit einem weichen Besen sorgfältig eingearbeitet wird. Zum Verdichten reicht ein gleichmäßiges Einfegen, wobei mit einer Rüttelplatte ein besseres Ergebnis erzielt wird. Zum Durchfeuchten empfiehlt der Hersteller einen gleichmäßigen Sprühnebel, um eine Ausschwemmung der Fugen zu vermeiden. Nach 15 Minuten nochmals bewässern und darauf achten, dass die Fugen vollständig durchfeuchtet sind. Bei Kälte und feuchter Witterung verlangsamt sich der Abbindeprozess. Unter www.stone2000.de findet man einen Bedarfsrechner für die Mengenermittlung.
Weitere Informationen: www.stone2000.de
Fakten in Kürze
Gut zu wissenDer Einsatz von Unkrautvernichtern erscheint häufig als eine einfache Lösung. Doch die Verwendung ist auf befestigten Flächen grundsätzlich verboten und wird zum Teil mit empfindlichen Bußgeldern geahndet. Dies gilt auch für biologische Alternativen.
Das Pflanzenschutzgesetz erlaubt den Einsatz nur auf landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen, weil die Wirkstoffe dort - anders als auf gepflasterten Wegen, Einfahrten und Terrassen - in den Boden einsickern und biologisch abgebaut werden können.
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