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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Ungetrübtes Teichvergnügen

Reiner Sauerstoff hält das Gartenbiotop im Gleichgewicht
Viel Arbeit hat der Gartenfreund, wenn ein Nährstoffüberschuss im Teichwasser die Algen übermäßig wuchern lässt. Foto: djd/Söchting Biotechnik

Viel Arbeit hat der Gartenfreund, wenn ein Nährstoffüberschuss im Teichwasser die Algen übermäßig wuchern lässt. Foto: djd/Söchting Biotechnik

(djd). Ob romantischer Teich mit Seerosen, asiatisches Biotop mit kostbaren Zierfischen oder formschöner Naturpool zum Schwimmen: Wasser ist ein Lebenselixier, das nicht zuletzt bei der Gartengestaltung einen immer höheren Stellenwert einnimmt.

Schon vor Hunderten von Jahren erwiesen sich die Griechen, Römer und Mauren als wahre Gestaltungsmeister, wenn es darum ging, das kostbare Nass in ihre grünen Oasen zu integrieren. Bis heute hat sich der Reiz des feuchten Elements erhalten, denn Jahr für Jahr nimmt die Zahl der Gartenteiche in Deutschland zu.

Stetige Frischekur

Doch im Sommer, wenn die Quecksilbersäule in die Höhe steigt, kann die Sicht auf das Gartengewässer empfindlich getrübt sein. Die gesunde Farbe des Biotops hat einen unansehnlichen Grünstich bekommen, der das kleine Ökosystem ernsthaft aus dem Gleichgewicht bringen kann. Verantwortlich für die Verfärbung des Wassers sind Algen, die unter der Sonnenwärme übermäßig wuchern und den anderen Teichbewohnern die notwendige Luft zum Atmen nehmen. Der Sauerstoffgehalt sinkt zusätzlich, wenn Fäulnisbakterien Laubstreu und anderes organisches Material, das in den Teich eingetragen wurde, zersetzen.

Bewährtes Rezept

Das feuchte Kleinod droht zu kippen, wenn es gerade in den heißen Sommermonaten nicht einen kontinuierlichen Frische-Kick erhält. Dafür hat sich unter Teichfreunden ein weltweit patentiertes Verfahren bewährt. Der "Oxydator W" von Söchting spaltet einen Vorrat an Wasserstoffperoxid in Wasser- und Sauerstoffmoleküle auf und bringt sie bis in die tiefen Bodenschichten. Er arbeitet dabei ohne Stromzufuhr und Schläuche. Mit seiner starken Oxydationskraft ist er höchst wirksam gegen viele Algenarten. Auf diese Weise bleibt der Teich langfristig in seinem natürlichen Gleichgewicht.

Der Oxydator sollte grundsätzlich so tief wie möglich eingesetzt werden, da im unteren Bereich der größte Sauerstoffmangel herrscht. Allerdings können in den tieferen Wasserschichten im Sommer andere Temperaturen vorliegen als unter der Oberfläche. Somit kann auch der Sauerstoffbedarf ganz unterschiedlich sein. Daher sollte sich der Oxydator im Sommer optimalerweise in einer Tiefe von rund 60 bis 80 Zentimetern unter der Wasseroberfläche befinden. Unter www.oxydator.de gibt es alle Informationen zu dem Verfahren.

Infokasten 1:

Stabiler Wasserkreislauf

Entscheidenden Einfluss auf die gute Wasserqualität hat der Standort des Gartengewässers. Optimal sind sechs bis acht Stunden Sonneneinstrahlung am Tag. Ungünstig wirkt sich hingegen die Nähe von Bäumen und Sträuchern aus, denn Mikroorganismen zersetzen das in das Teichwasser eingetragene Laub und reichern das Wasser so mit zusätzlichen Nährstoffen an, was wiederum das Algenwachstum fördert. Neben dem Standort spielt die Teichgröße eine wichtige Rolle: Je größer die Fläche, desto stabiler sind die Wasserwerte. Wer Fische einsetzen möchte, sollte sein feuchtes Idyll mindestens einen Quadratmeter groß und 80 Zentimeter tief gestalten.

Infokasten 2:

Nützliche Tipps

Für die meisten Teiche bis 4.000 Liter eignet sich der "Oxydator W", denn er schwimmt an die Oberfläche, wenn er erneut mit der speziellen Wasserstoffperoxid-Lösung befüllt werden muss. Mit dem bloßen Auge kann der Teichliebhaber die aufsteigenden Sauerstoffbläschen meist nicht erkennen, da diese sehr fein sind. Damit ist eine Überprüfung der Betriebsdauer nur schwer möglich, wenn das Gerät am Teichgrund verbleibt. Ist das Gartengewässer größer, können auch mehrere Oxydatoren gleichzeitig verwendet werden oder ein Oxydator W Maxi (für 10.000 bis 25.000 Liter). Allerdings sollten Zierfischbesitzer in der kalten Jahreszeit nicht vergessen, auch die Atmungsgase entweichen zu lassen. Dazu hacken sie entweder ein Loch in die Eisdecke oder nutzen einen Eisfreihalter, der die Gase durch einen schmalen Spalt abziehen lässt.

Weitere Informationen: www.oxydator.de

Fakten in Kürze

Einsatzmöglichkeiten

Ein Katalysator befördert das Wasserstoffperoxid (H2O2) aus dem Vorratsbehälter nach außen, wo es an der Spezialkeramik in reinen Sauerstoff und Wasser zerlegt wird. Der ebenfalls freigesetzte "aktivierte" Sauerstoff verteilt sich rund 400 Mal schneller als gewöhnlicher, gelöster Sauerstoff und erreicht damit auch strömungsfreie Nischen und Winkel des Gewässers. Vor allem durchdringt er den Bodengrund, verhindert dabei Faulschlamm und macht das Substrat zu einem idealen biologischen Filter. Sogar im Winter unter einer geschlossenen Eisdecke ist der nützliche Helfer im Gartenteich aktiv und erleichtert seinen Bewohnern das Überwintern. Oxydatoren sind in verschiedenen Größen erhältlich und können auch in Aquarien, Zisternen und Regenwassertonnen zum Einsatz kommen.

Stichworte zu diesem Beitrag:

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verfasst am 07.06.2010