Pflegeleichte Königin der Blumen
Was beim Pflanzen von Rosen zu beachten ist
(djd). Die Rose gilt als die beliebteste und am häufigsten kultivierte Gartenblume der Welt. Bei über 30.000 verschiedenen Sorten hat der Gartenfreund in den Gartencentern die Qual der Wahl: Kletterrosen, öfter blühende Zier-Strauchrosen, bodendeckende Sorten, Edelrosen oder die neuen, großblumigen Nostalgierosen sind nun wieder in Containern erhältlich.
Die Standort- und Sortenwahl ist entscheidend
Rosen sind im Allgemeinen recht pflegeleicht, wenn man ihre Grundbedürfnisse nicht vernachlässigt. Während wurzelnackte Rosen am besten im Oktober, November, März oder April gepflanzt werden, lassen sich die dornigen Schönheiten aus dem Topf den ganzen Sommer über aussetzen. Um viel Freude an der Königin der Blumen zu haben, ist die Standortwahl besonders wichtig, denn die Rose liebt es sonnig und luftig. Der Boden sollte locker, luftdurchlässig, humos und schwach sauer (pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5) sein, denn auf Staunässe reagieren Rosen sehr sensibel. Das Pflanzloch sollte man großzügig ausheben, damit die Veredelungsstelle - also der knotige Übergang von der Wurzel zum oberirdischen Trieb - etwa fünf Zentimeter unter der Erdoberfläche liegt. Danach muss das Erdgemisch locker eingefüllt, angetreten und kräftig angegossen werden. Nun muss die Erde noch zirka 20 Zentimeter hoch als Verdunstungsschutz angehäufelt werden. Neben der Wahl des richtigen Standorts ist auch die richtige Sorte Voraussetzung für gesunde Rosen. Als einer der weltweit bekanntesten Rosenzüchter ist Rosen Tantau beispielsweise ein Garant für qualitativ hochwertige und gesunde Pflanzen. Das vollständige Sortiment aus circa 250 Sorten wird im neuen Katalog ausführlich beschrieben. Katalogbestellung ist unter Telefon 04122-7084 oder im Internet unter www.rosen-tantau.com möglich.
Blütenpracht mit intensivem Duft
Wer den intensiven Duft der Rose liebt, sollte sich für Nostalgierosen entscheiden. Mit ihren dicht gefüllten Blüten vereinen sie den Charme historischer Sorten mit der Robustheit moderner Rosen. Und das Schönste: Es gibt sie als Beet- und Strauchrose genauso wie als Kletterrose. Ob die romantische Kletterrose "Giardina" in Rosa oder die üppig blühende "Artemis" in trendigem Weiß - ihr betörender Duft und ihre nostalgisch gefüllten Blumen wecken Erinnerungen an die Prachtgärten längst vergangener Tage. Die wohl bekannteste Vertreterin ihrer Art ist die als Busch oder Stamm wachsende Edelrose "Nostalgie", die mit ihrer ballförmigen Blütenform und der Farbkombination aus Cremeweiß und Kirschrot wohl jeden Rosenliebhaber begeistert hat.
Weitere Informationen im Internet unter www.nostalgie-rosen.de
Weitere Informationen: www.rosen-tantau.com
Fakten in Kürze
Regelmäßigen Rückschnitt nicht vergessenZu kompakten, gesunden und blütenreichen Rosen gehört der regelmäßige Schnitt im Frühjahr. Zunächst sollten alle erfrorenen und kranken Triebe mindestens bis ins gesunde Holz (weißliches Mark) zurückgeschnitten werden. Auch sehr schwache Triebe müssen ganz entfernt werden. Ansonsten gilt, dass ein leichter Rückschnitt einen schwachen Austrieb bewirkt und ein intensiver Rückschnitt zu starkem Austrieb führt. Wer also kräftige Rosen haben möchte, sollte sich auch mal trauen, kräftig zurückzuschneiden.
Stichworte zu diesem Beitrag:
- Freizeit
- Garten
- Hobby
- Pflanzen





























