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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Klare Sicht im Gartenteich

So lassen sich Algen auf umweltfreundliche Art beseitigen
Ein Biotop wertet jeden Garten auf. Es erfordert aber auch eine regelmäßige Pflege, um beispielsweise Algenwachstum zu vermeiden. Foto: djd/www.algenfrei.com

Ein Biotop wertet jeden Garten auf. Es erfordert aber auch eine regelmäßige Pflege, um beispielsweise Algenwachstum zu vermeiden. Foto: djd/www.algenfrei.com

(djd). Wenn sich das Wasser im Biotop oder Schwimmteich zunehmend eintrübt, ist dies ein deutliches Warnsignal. Übermäßiges Algenwachstum weist auf Probleme mit der Wasserqualität hin - der gesamte Teich droht schlimmstenfalls zu "kippen". Oft genug behelfen sich Hobbygärtner in diesen Fällen mit Chemikalien. Dabei lässt sich dem Problem ungleich sanfter und umweltfreundlicher zu Leibe rücken: beispielsweise mit Ultraschall, der für das menschliche Ohr nicht hörbar ist.

Reines Wasser ohne Chemie

Die Wirksamkeit des ökologischen Verfahrens habe sich in vielen Untersuchungen bestätigt, betont der unabhängige Schweizer Biologe und Gewässerspezialist Dr. Peter Bossard: "Mit Ultrabeschallung lässt sich das Algenwachstum in Teichen mit geringem Aufwand bekämpfen und in Grenzen halten, ohne dass man dazu umweltgefährdende oder gar giftige Chemikalien einsetzen muss." Zudem lässt sich die Methode nahezu überall nutzen: Dazu wird lediglich an geeigneter Position im Wasser der Ultraschallgeber platziert und mit Energie versorgt.

Das Gerät sendet akustische Wellen im Bereich von 25 bis 55 Kilohertz aus, was den Algenbewuchs sukzessive beseitigt. "Die Algen sterben meist innerhalb von zwei bis drei Wochen ab, das Wasser wird aber bereits nach wenigen Tagen deutlich klarer", sagt Martin Studer, Geschäftsführer vom Hersteller ClickSonic. Das Unternehmen stellt Geräte mit Reichweiten von fünf bis 150 Metern her und berät auch hinsichtlich der Platzierung im Wasser. Unter www.algenfrei.com gibt es Details zur Funktionsweise und zu den Bezugsquellen.

Mindesttiefe von 30 Zentimetern

Damit das Verfahren erfolgreich sein kann, sollte der Gartenteich eine Mindesttiefe von 30 Zentimetern aufweisen. Der Ultraschall ist für Mensch und Tier vollkommen harmlos, sagt Biologe Dr. Bossard: "Der Schallgeber erzeugt im Wasser so hohe Pfeiftöne, dass sie vom Menschen nicht wahrgenommen werden können. Und da Schall nicht in die Kategorie der elektromagnetischen Wellen gehört, besteht auch keine Gefahr von Elektrosmog." Bei dauerhafter Anwendung beugen die Akustikwellen zugleich neuem Algenwachstum vor.

Weitere Informationen: www.algenfrei.com

Fakten in Kürze

Tipps gegen neuerliches Algenwachstum

Um einem neuerlichen Algenwachstum entgegenzuwirken, sollten Gartenbesitzer folgende Tipps beachten:

- Möglichst wenig Pflanzendünger in den Teich gelangen lassen, insbesondere keine phosphor- und stickstoffhaltigen Komponenten.
- Frischwasserzufuhr möglichst gering halten.
- Fadenalgenmatten regelmäßig aus dem Wasser fischen, damit die gebündelten Nährstoffe aus dem Wasser entzogen werden.
- Ultraschall dauerhaft laufen lassen, noch bevor neue Algen entstanden sind.

Unter http://www.algenfrei.com gibt es mehr Informationen.

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Garten
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  • Wasser
verfasst am 27.05.2011