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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Das beste Wasser kommt frei Haus

Moderne Regenspeicher versorgen den Garten in trockenen Zeiten
Regenwasser aus einem Sammeltank ist von Natur aus weich und damit das Beste, was man seinen Pflanzen geben kann. Foto: djd/www.fbr.de

Regenwasser aus einem Sammeltank ist von Natur aus weich und damit das Beste, was man seinen Pflanzen geben kann. Foto: djd/www.fbr.de

(djd). Wenn sich die Sonne immer öfter am Himmel durchsetzt, kommen die meisten Gärten nicht ohne eine zusätzliche Bewässerung aus. Neu gesetzte Pflanzen benötigen eine tägliche Wasserration zum guten Anwachsen, auch der Rasen freut sich über eine zusätzliche Berieselung, um während trockener Perioden sein sattes Grün zu behalten. Der Einsatz von wertvollem und teuer aufbereitetem Trinkwasser ist dafür aber nicht nötig. Wer Regenwasser sammelt und zur Gartenpflege nutzt, tut nicht nur seiner Haushaltskasse, sondern auch seiner Gartenanlage etwas Gutes.

Wasservorräte für trockene Tage

Fast überall in Deutschland ist das Wasser mehr oder weniger kalkhaltig und hart - die meisten Pflanzen bevorzugen aber weiches Wasser. Regen ist von Natur aus vollkommen kalkfrei und weich und liefert damit die beste Bewässerung, die man sich für einen blühenden Garten wünschen kann. Die einzige Voraussetzung: Das kostenlose Nass, das aufs Haus fällt, muss gesammelt und für trockene Zeiten gespeichert werden. Besser als die früher übliche offene Regentonne sind dafür geschlossene Tanks geeignet.

Den Regen unterirdisch lagern

Besonders elegant sind Speicher aus Beton oder Kunststoff, die unterirdisch installiert werden. Bis auf die Tankabdeckung und die Wasserentnahmestelle machen sie sich vollkommen unsichtbar und kosten keinen Platz auf der Terrasse. Die meisten Hersteller bieten heute komplette Systeme an. Im Internet unter www.platzregen.info oder www.fbr.de gibt es Informationen sowie Hersteller- und Händleradressen. Mit entsprechenden Filtern sorgen die Systeme dafür, dass Laub, Kleintiere und Staub nicht in den Tank gelangen können. Zur komfortablen Bewässerung des Gartens stehen Pumpen zur Verfügung, die entweder bereits integriert sind oder sich leicht anbauen lassen.

Weitere Informationen: www.fbr.de

Fakten in Kürze

Wie viel Wasser braucht mein Garten?

Wie groß ein Regenwassertank für den Garten sein sollte, hängt von der Gartenfläche, der Art der Bepflanzung und von der Regenhäufigkeit der Region ab. Auf http://www.platzregen.info gibt es Tipps und Planungshilfen. Für den Wasserverbrauch selbst ist die Art der Bewässerung entscheidend. So spart etwa die Tropfbewässerung über sogenannte Schwitzschläuche - es gibt sie im Gartenfachhandel - gegenüber herkömmlicher Beregnung bis zu 50 Prozent an Wasser. Bis zu 30 Prozent Wasser spart derjenige, der früh am Morgen ohne Sonneneinstrahlung statt am hellen Tag wässert.

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Garten
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  • Wasser
verfasst am 07.12.2010