An die Schere, fertig, los
Gartenhecken lassen sich mit modernen Geräten komfortabel in Form bringen
(djd). Sie beeindrucken mit ihrem Arten- und Formenreichtum, schützen vor Wind und neugierigen Blicken und gleichen Temperaturschwankungen aus: Hecken sind die grüne Alternative zur Gartenmauer aus Stein oder Beton - und bei näherem Hinsehen gewähren sie Einblick in ein faszinierendes Ökosystem. Ihre verzweigten Äste sind nicht nur eine begehrte "Kinderstube" für verschiedenste Vogelarten, sondern dienen auch Kleinsäugern wie Igeln, Eichhörnchen oder Siebenschläfern als willkommene Rückzugsrefugien.
Rechtzeitiger Formschnitt
Gartenhecken werden deshalb oft als die Lebensadern der Natur bezeichnet. Ob immergrüne Zypressen, dicht wachsende Hainbuchen oder prächtig blühende Forsythien: Nur mit der richtigen Pflege avancieren Hecken zum echten Hingucker auf dem heimischen Grundstück. Es gibt mehrmals im Jahr die Gelegenheit, den Gehölzen mit der Schere zu Leibe zu rücken. So bieten sich die Wintermonate für einen starken Verjüngungsschnitt an, während die Hecke im Frühjahr ihre eigentliche Formfrisur erhält. Im Sommer gleichen Gartenfreunde nochmals eventuelle Unebenheiten aus, bevor sie im Frühherbst weitere schwache Triebe beseitigen. Vor einem Schnitt zwischen März und September sollte man sich sorgfältig versichern, dass sich keine Vogelnester oder andere Brutplätze in der Hecke befinden.
Bedarfsgerechtes Werkzeug
Unentbehrlich bei der Wellnesskur für die Hecke ist ein gutes, dem Bedarf und Einsatzgebiet angepasstes Arbeitsgerät. Der Hersteller Stihl beispielsweise bietet für den Heckenschnitt ein umfassendes Sortiment an Benzin-, Elektro- und Akkugeräten. Eine lange Hecke auf einem weitläufigen Gelände verlangt zum Beispiel die flexible und ausdauernde Leistung einer Benzinheckenschere. Besonders komfortabel ist die neue HS 46 von Stihl, denn sie ist extrem leicht und verfügt über eine Einhebelbedienung für eine einfache Startprozedur und Bedienbarkeit. Steht hingegen nah am Haus eine Stromquelle zur Verfügung, ist ein leichtes Elektromodell mit Kabel wie die HSE 41 die richtige Wahl für ermüdungsarmes Arbeiten. Wer auf das Kabel verzichten und flexibel sein will, wählt ein Modell mit Akkuantrieb, zum Beispiel die HSA 65. Sie wurde für ihre umweltfreundlichen Eigenschaften übrigens mit dem begehrten "Blauen Engel" ausgezeichnet.
Wenn dem Hobbygärtner das Buschwerk buchstäblich über den Kopf wächst, greift er am besten zu einem Heckenschneider, denn dank langem Schaft und schwenkbarem Messerbalken sind hohe Hecken damit mühelos vom Boden aus in Form zu bringen. Unter www.stihl.de gibt es weitere Informationen.
Weitere Informationen: www.stihl.de
Fakten in Kürze
Schneiden nach SchabloneSonniges und frostfreies Wetter ist ideal für eine neue Heckenfrisur. Der Haupttrieb der Pflanzen sollte beim Schnitt unbeschädigt bleiben, während alle anderen Triebe um rund die Hälfte zu kappen sind. Damit die unteren Äste nicht verkahlen, empfehlen Experten, die Hecken in Trapezform zu schneiden - so kann viel Licht einfallen. Wer sich die Arbeit erleichtern möchte, kann Schnüre für lange, gerade Linien spannen und an ihnen entlangschneiden. Ist trotzdem einmal ein Missgeschick passiert, bleiben immer noch neue Entwicklungschancen nach einem rigorosen Rückschnitt.
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