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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Der Traum von den eigenen vier Wänden: Das zählt beim Eigenheim

Umfrage: Mehr als jeder dritte Bundesbürger erwägt den Erwerb einer Immobilie
Die Zinsen für Wohnbaudarlehen befinden sich weiter auf einem äußerst niedrigen Niveau. Nicht nur angesichts dieser Rahmenbedingungen spielen viele Bundesbürger mit dem Gedanken, jetzt den Sprung in die eigenen vier Wände zu wagen. Foto: djd/Allianz Leben

Die Zinsen für Wohnbaudarlehen befinden sich weiter auf einem äußerst niedrigen Niveau. Nicht nur angesichts dieser Rahmenbedingungen spielen viele Bundesbürger mit dem Gedanken, jetzt den Sprung in die eigenen vier Wände zu wagen. Foto: djd/Allianz Leben

(djd). Trotz der Leitzinserhöhung durch die Europäische Zentralbank (EZB) sind die Konditionen für Baufinanzierer weiterhin günstig: Die Zinsen für Wohnbaudarlehen befinden sich im historischen Vergleich weiter auf einem äußerst niedrigen Niveau. Nicht nur angesichts dieser Rahmenbedingungen spielen viele Bundesbürger mit dem Gedanken, den Sprung in die eigenen vier Wände zu wagen. Das ergab eine repräsentative Umfrage unter mehr als 1.000 Personen im Alter zwischen 18 und 50 Jahren, die vom Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Allianz Deutschland AG durchgeführt wurde.

Mietfreies Wohnen und Unabhängigkeit

Den Besitz der eigenen vier Wände finden 81 Prozent der Befragten attraktiv. 44 Prozent haben sich diesen Wunsch bereits erfüllt und sind stolze Besitzer eines Eigenheims. 21 Prozent haben schon über den Kauf einer eigenen Immobilie nachgedacht, konnten sich bisher aber noch nicht zum Kauf entschließen. 17 Prozent sind Eigenheimplaner und hegen konkrete Anschaffungspläne für die nächsten fünf Jahre. Somit träumt deutlich mehr als jeder dritte Deutsche von den eigenen vier Wänden. Die Planer nennen mietfreies Wohnen im Alter und den Wunsch nach Unabhängigkeit am häufigsten als Grund für den Erwerb einer Immobilie. Für die 26- bis 50-Jährigen steht die Aussicht auf Mietfreiheit im Vordergrund, bei den Jüngeren eher der Traum von der Unabhängigkeit im Eigenheim.

Auf Altersvorsorge wird nicht verzichtet

Für ein Eigenheim würden die meisten 18- bis 25-Jährigen auf größere Anschaffungen

verzichten, die 26- bis 50-Jährigen am ehesten auf kostspielige Freizeitaktivitäten. Am wenigsten wollen die Befragten aller Altersgruppen für die Rente aus Stein auf andere Formen der Altersvorsorge verzichten.

"Die jungen Menschen wissen, wie wichtig es ist, möglichst früh konstant

den Aufbau der eigenen finanziellen Absicherung einzuplanen", sagt Dr. Peter

Haueisen, Leiter des Fachbereichs Baufinanzierung bei Allianz Leben, zu den Ergebnissen der Studie. "Besonders junge Planer legen daher großen Wert darauf, individuell beraten zu werden und alle Vorsorgeformen aus einer Hand zu erhalten."

Weitere Informationen: www.allianz.com

Fakten in Kürze

Gründe fürs Zögern

Wer sich noch nicht endgültig für ein Eigenheim entschieden hat, nennt als häufigste Gründe für das Zögern mangelnde finanzielle Mittel (81 Prozent) und zu hohe laufende Kosten (40 Prozent). Das ergab die Forsa-Umfrage im Auftrag der Allianz Deutschland AG. Finanzielle Entlastungen vom Staat - wie Fördermittel oder Steuervorteile - würden 82 Prozent derjenigen, die vom Eigenheim bislang nur träumen, darin bestärken, sich eine Immobilie zu kaufen.

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Altersvorsorge
  • Darlehen
  • Geld
  • Haus
  • Immobilien
verfasst am 07.06.2011