Massiv bauen, Heizkosten senken
Neue kostenlose Broschüre gibt Tipps für ein wirtschaftliches Energiesparhaus
(djd). Wer heute neu baut, kommt an einer energiesparenden Bauweise nicht mehr vorbei. Gründe dafür gibt es genug: die Preissteigerungen, die bei Öl und Gas auch in den nächsten Jahren zu erwarten sind. Der Wunsch, das Eigenheim bewusst zu heizen und mit einem möglichst geringen Verbrauch einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Und nicht zuletzt die gesetzlichen Vorgaben, etwa der aktuellen Energieeinsparverordnung. Einen Überblick über alle entsprechenden baulichen Möglichkeiten gibt die neue kostenlose Broschüre "Massiv bauen - Energie sparen". Sie ist erhältlich unter www.massiv-mein-haus.de oder unter Telefon 0385-20794013.
Das zahlt sich aus
In dem informativen Ratgeber für Bauherren werden nicht nur die gesetzlichen Mindestanforderungen beschrieben. Zugleich enthält das Heft viele Tipps dazu, wie sich die Anforderungen an KfW-Effizienz- und Passivhäuser erfüllen lassen. "Angesichts weiter steigender Energiepreise ist es sinnvoll, nicht nur das Mindestmaß, sondern ein deutlich besseres Dämmniveau anzustreben", sagt Reiner Pohl vom "Infozentrum Massiv Mein Haus". Seine Empfehlung für mehr Wirtschaftlichkeit in den eigenen vier Wänden lautet daher: "Der Bauherr sollte darauf achten, dass Voraussetzungen wie die Wärmedämmung aller Bauteile, eine luftdichte Gebäudehülle, eine optimierte Wärmeerzeugung und eine Ausnutzung der Sonneneinstrahlung über die Fenster erfüllt werden."
Gut gedämmt
Gerade die Massivbauweise biete hier deutliche Vorteile im Vergleich zu anderen Systemen, betont Bauexperte Pohl: "Einschalige Wände aus wärmeoptimierten Leichtbeton- und Porenbetonsteinen oder Ziegeln können heute etwa doppelt so gut dämmen wie eine gleich dicke Holzwand." Die Stein für Stein gemauerten Wände erfüllen demnach mit einem U-Dämmwert von 0,15 W/m²K selbst die hohen Anforderungen an Passivhäuser. Eine gute Alternative sind Außenwände aus schweren Steinen mit einer Zusatzdämmung. Wirtschaftlich sinnvoll sind, so Reiner Pohl, heute Dämmstoffdicken zwischen 14 und 16 Zentimetern. Selbst bei Häusern mit Sichtmauerwerk lassen sie sich einbauen.
Weitere Informationen: www.massiv-mein-haus.de
Fakten in Kürze
Wärme effizient speichernBei gleicher Wärmedämmung und gleicher Heizungstechnik benötigen Massivhäuser weniger Heizwärme als Häuser in leichten Bauweisen. Das haben Untersuchungen ergeben, die unter anderem von der TU Darmstadt durchgeführt wurden. Demnach können massive Mauern bei richtiger Planung der Fenster den Energiebedarf um bis zu zehn Prozent mindern, weil sie die einfallende Wärme der Sonnenstrahlen besser im Haus halten. Diese Speicherwirkung wirkt sich bei sehr gut gedämmten, massiven Einfamilienhäusern besonders stark aus. Unter http://www.massiv-mein-haus.de gibt es mehr Informationen.
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