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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Diese Investition zahlt sich aus

Aktuelle Umfrage: Solaranlagenbesitzer zeigen sich außergewöhnlich zufrieden
Einer repräsentativen Umfrage zufolge sind Solaranlagenbesitzer fast ausnahmslos sehr zufrieden mit ihrer Investition. Foto: djd/Bundesverband Solarwirtschaft

Einer repräsentativen Umfrage zufolge sind Solaranlagenbesitzer fast ausnahmslos sehr zufrieden mit ihrer Investition. Foto: djd/Bundesverband Solarwirtschaft

(djd). Solarwärme liegt im Trend und bekommt fast durchweg Bestnoten. Das ergab eine aktuelle, repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Technomar im Auftrag des Bundesverbands Solarwirtschaft e. V. (BSW-Solar) unter 500 Eigentümern von Ein- und Zweifamilienhäusern. 90 Prozent der befragten Solaranlagenbesitzer zeigten sich demnach mit ihrem "Sonnensystem" sehr zufrieden, lediglich zehn Prozent waren zum Teil zufrieden. Keiner der Umfrageteilnehmer war unzufrieden. "Die sehr guten Noten belegen: Eine Investition in die eigene Solaranlage zahlt sich in der Regel aus - für die Umwelt, den eigenen Geldbeutel und das Gewissen", sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar.

Jeder Dritte denkt über Anschaffung einer Solaranlage nach

Als Referenz für die Solarbranche verweist Körnig auf über eine Million zufriedener Solaranlagenbesitzer in Deutschland. Das seien immerhin rund 13 Prozent aller Eigentümer privat genutzter Ein- und Zweifamilienhäuser. Ein Ende des "Sonnenbooms" ist nicht in Sicht. Jeder dritte Befragte denkt darüber nach, in den nächsten drei Jahren in Solarwärme zu investieren, und drei Viertel gaben an, dass Solarwärme eine effiziente und preiswerte Technologie zur Warmwasserbereitung beziehungsweise Heizungsunterstützung sei. Unentschlossenen rät Körnig, die Entscheidung nicht auf die lange Bank zu schieben. "Die staatlichen Solarzuschüsse sind in diesem Jahr noch besonders attraktiv. Für 2012 ist eine Verringerung der Fördersätze angekündigt", so Körnig.

Jetzt investieren lohnt sich

Rund 4.780 Euro Fördergelder sind aktuell drin, wenn etwa ein Haus mit 130 Quadratmetern Wohnfläche eine 14 Quadratmeter große Solaranlage erhält und gleichzeitig ein alter Heizkessel durch einen Pelletkessel mit neuem Pufferspeicher ersetzt wird. Für eine neue Solaranlage mit 14 Quadratmetern in Kombination mit einem Gas-Brennwertkessel sind es immer noch rund 2.280 Euro Zuschuss vom Staat. Unter www.solartechnikberater.de gibt es kostenlose Tipps und Hinweise zum Einstieg in die Solarwärme.

Weitere Informationen: www.solarwirtschaft.de

Fakten in Kürze

Fast jedes Haus ist für Solarthermie geeignet

Dachflächen mit einer Neigung zwischen 20 und 60 Grad und einer Ausrichtung zwischen Südost und Südwest, die weitgehend schattenfrei sind, eignen sich am besten für die Errichtung einer Solarthermie-Anlage. Doch auch auf Flachdächern, an den Außenwänden des Hauses oder sogar im Garten ist die Aufstellung möglich. Besonders günstig ist es, bei einem Neubau das Solarsystem gleich mit einzuplanen. Das kann bis zu 20 Prozent der Errichtungskosten gegenüber einer nachträglichen Installation einsparen. Unter http://www.solartechnikberater.de gibt es weitere Informationen.

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Energieeinsparung
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  • Umwelttechnik
verfasst am 19.08.2011