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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Sanieren mit erneuerbaren Energien rechnet sich

Die Energiekosten sinken schneller als von den meisten vermutet
Viele ältere Wohnhäuser besitzen große Einsparpotenziale, die sich mit erneuerbaren Energien nutzen lassen. Foto: djd/Deutsche Energie-Agentur GmbH

Viele ältere Wohnhäuser besitzen große Einsparpotenziale, die sich mit erneuerbaren Energien nutzen lassen. Foto: djd/Deutsche Energie-Agentur GmbH

(djd). Der Umstieg auf Wärme aus erneuerbaren Energien schont nicht nur das Klima, er entlastet auch spürbar die Haushaltskasse. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat anhand eines unsanierten Musterhauses mit 150 Quadratmetern Wohnfläche aus dem Jahr 1970, das nicht wärmegedämmt ist und über einen Standardheizkessel verfügt, verschiedene Modernisierungsvarianten durchgerechnet.

Bereits ein überschaubarer Sanierungsaufwand von rund 10.000 Euro für einen neuen Brennwertkessel, eine Solaranlage für Warmwasser und die Dämmung der Heizungs- und Warmwasserleitungen kann sich lohnen. Die Heizkosten sinken bei einem angenommenen Heizölpreis von 70 Cent je Liter bereits um mehr als 900 Euro im Jahr. Bei der Umrüstung auf eine Pelletheizung entstehen Kosten von rund 17.000 Euro, hier können die Heizkosten bei aktuellen Pelletpreisen von 220 Euro pro Tonne um rund 1600 Euro sinken. Auch Wärmepumpen helfen in gut gedämmten Gebäuden Kosten zu sparen.

Der Staat erleichtert die Investitionsentscheidung in erneuerbare Energien durch seine Förderprogramme. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, findet unter www.zukunft-haus.info umfangreiche Informationen. Ein Förderrechner der dena sowie ein Heizungs-Check zeigen interaktiv die Fördermöglichkeiten und Sparpotenziale einer Modernisierung auf. Telefonische Informationen gibt die kostenlose Energie-Hotline 0800-0-736-734.

Weitere Informationen: www.zukunft-haus.info

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Energieeinsparung
  • Haus
  • Heizen
  • Renovierung
  • Umwelttechnik
verfasst am 25.02.2010