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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Feuchteschäden ernst nehmen

Baubegleitende Qualitätskontrolle deckt Mängel rechtzeitig auf
Mängel bei der Planung und Ausführung erdberührter Bauteile können zu teuren Feuchteschäden am fertigen Haus führen. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund

Mängel bei der Planung und Ausführung erdberührter Bauteile können zu teuren Feuchteschäden am fertigen Haus führen. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund

(djd). Gebäudeabdichtungen und die Qualität ihrer Ausführung sind mit entscheidend dafür, dass ein neues Haus auf Dauer trocken bleibt. Doch mangelhaft geplante und ausgeführte Dichtungen sind keine Ausnahme: Fast zwölf Prozent aller Mängel an privaten Bauwerken sind darauf zurückzuführen, wie eine Gemeinschaftsstudie der Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e. V. (BSB) und des Instituts für Bauforschung Hannover (IFB) feststellt. Das Schadenspotenzial durch Feuchtigkeit in erdberührten Bauteilen ist der Studie zufolge enorm. In einem besonders dramatischen Fall lag die Schadenshöhe bei etwa 125.000 Euro.

"Gerade Feuchteschäden sind nur unter großem Aufwand zu beseitigen", erläutert der erste Vorsitzende des BSB, Peter Mauel. Die jeweilige Schadenshöhe hängt laut Studie maßgeblich davon ab, wann der Mangel festgestellt wird und ob bereits Folgeschäden zu verzeichnen sind. "Eine unabhängige baubegleitende Qualitätskontrolle hilft, Mängel rechtzeitig aufzudecken, abzustellen und Schäden samt hoher Folgekosten zu vermeiden", raten die Verfasserinnen der Untersuchung. Als wichtiges Ziel sehen sie die Sensibilisierung der Planer und Bauausführenden für die Folgen scheinbar kleiner Unterlassungen an. Dazu zählen beispielsweise eingesparte Baugrunduntersuchungen. Unter www.bsb-ev.de gibt es mehr Informationen zur Studie und zur baubegleitenden Qualitätskontrolle.

Weitere Informationen: www.bsb-ev.de

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verfasst am 10.08.2011