Fallstricke im Bauvertrag
Verträge gründlich prüfen und hart verhandeln
(djd). Wenn sich Bauherren entschieden haben, wo ihr Haus stehen, wie es aussehen und in welcher Art es erstellt werden soll, dann kann es oft gar nicht schnell genug bis zum Baubeginn gehen. Übereilte Entscheidungen sind aber gerade bei der Unterzeichnung eines Bauvertrags nicht ohne Risiko. Analysen der Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) haben ergeben, dass etliche der untersuchten Bauverträge unvollständig oder unklar waren. Es lohnt sich deshalb, genauer hinzuschauen.
Die wichtigsten Knackpunkte, auf die man vor der Unterschrift achten und die man auf jeden Fall hart nachverhandeln sollte, listet der Ratgeber "Prüfsteine zum Bauvertrag" auf. Der Ratgeber wurde anlässlich der Novelle des Forderungssicherungsgesetzes 2009 überarbeitet und an die neuen Regelungen angepasst. Er steht unter www.bsb-ev.de kostenlos zum Download bereit.
Viele Verbraucher unterschreiben Bauverträge auch deshalb vorschnell, weil sie von einem Rücktrittsrecht ausgehen, wie es etwa für Haustürgeschäfte gilt. Auch hier rät Peter Mauel, Rechtsanwalt und Vorsitzender des BSB, zur Vorsicht: "Selbst bei einer Unterzeichnung auf Messen gelten Bauverträge als rechtsverbindlich, und ein Rücktritt kann richtig teuer werden." Von vermeintlichen Schnäppchen, die nur für kurze Zeit gültig sind, sollte man also besser die Finger lassen.
Weitere Informationen: www.bsb-ev.de
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