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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Boden sorgt für Stressabbau

Parkett wirkt vorteilhaft auf das menschliche Wohlbefinden
Im Trend beim Parkett liegen dunkle, aber auch farbige Holztöne, die durch eine Behandlung mit heißer Luft oder mit pigmentierten Ölen die Anmutung tropischer Hölzer nachempfinden. Foto: djd/natureplus e.V./Berg&Berg

Im Trend beim Parkett liegen dunkle, aber auch farbige Holztöne, die durch eine Behandlung mit heißer Luft oder mit pigmentierten Ölen die Anmutung tropischer Hölzer nachempfinden. Foto: djd/natureplus e.V./Berg&Berg

(djd). Die Ausstattung eines Raumes mit Holz wirkt sich positiv auf die Gesundheit des Menschen aus. Dies haben Wissenschaftler am österreichischen Forschungszentrum Joanneum in einer einjährigen Pilotstudie festgestellt. Dabei zeigten Schüler in einem Klassenzimmer, dessen Wände, Decke und Boden mit Holz verkleidet waren, einen ruhigeren Herzschlag und weniger Stress als eine Vergleichsklasse in einem Raum mit Linoleumboden und Gipskartondecke.

Hygienisch und gesund

Die Fachleute machten dafür die ätherischen Öle im Holz sowie die geringe elektrostatische Aufladung verantwortlich. Dadurch bleiben am Echtholzboden auch keine Staub- und Schmutzpartikel haften. Parkett ist daher leicht zu reinigen, hygienisch und antibakteriell. Allergiker dürften sich zudem über das gesunde Raumklima freuen, für welches Dielenboden sorgt. So nimmt beispielsweise Parkett Wasserdampf aus der Luft auf und gibt diese Feuchtigkeit auch wieder ab. Je höher die Luftfeuchte im Raum ist, desto größer ist auch die Holzfeuchte des Bodenbelags.

Internationales Qualitätssiegel

Ob Bodendielen, Vollholzparkett oder die kostengünstigere Fertigvariante, bei der die sichtbare Nutzschicht mit einfacheren Hölzern als Unterlage verleimt wird: Ausschlaggebend für viele Käufer sind auch ökonomische Gründe. In der Regel genügen zwei größere Renovierungen für eine Lebensdauer von 45 bis 50 Jahren. Dies spart dem Hobbyhandwerker Zeit und Geld. Entscheidungshilfe beim Kauf gibt beispielsweise das internationale natureplus-Qualitätszeichen, für das unabhängige Experten das Parkett nicht nur auf seine schädlichen Emissionen hin überprüfen, sondern auch kontrollieren, ob das verwendete Holz aus regionalen und zertifizierten Waldbeständen kommt und eine gewisse Qualität aufweist. Die Dicke der Nutzschicht sollte beispielsweise mindestens vier Millimeter betragen, um den Boden mehrmals abschleifen zu können. Mehr Informationen gibt es unter www.natureplus.org oder Telefon 06223-861147.

Weitere Informationen: www.natureplus.org

Fakten in Kürze

Ökologisch sinnvoll

Eine umfassende Ökobilanz von Holzbodenbelag an der Universität München bewies, dass Parkett effektiv dem Treibhauseffekt entgegenwirkt. Das Holz nimmt während seines Wachstums schädliches Kohlendioxid auf und gibt dieses bei seiner Weiterverarbeitung auch nicht mehr ab. Dabei wird zudem deutlich weniger Energie verbraucht als beispielsweise bei Bauprodukten aus nicht nachwachsenden Rohstoffen. Damit sind die Auswirkungen von Holzfußböden auf die Umwelt sehr gering.

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Bodenbeläge
  • Fußböden
  • Gesundheit
  • Qualität
  • Wohnen
verfasst am 09.03.2010