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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Winterreifen für mehr Sicherheit

Hochleistungskautschuke helfen, den Bremsweg zu verkürzen
Winterpneus haben eine thermoelastische Gummimischung, die verglichen mit Sommerreifen weicher ist und bei Kälte deutlich mehr Haftung aufbaut. Foto: djd/Lanxess

Winterpneus haben eine thermoelastische Gummimischung, die verglichen mit Sommerreifen weicher ist und bei Kälte deutlich mehr Haftung aufbaut. Foto: djd/Lanxess

(djd). Sommerreifen im Winter sind etwa so sinnvoll wie Flip-Flops bei Eis und Schnee. In der kalten Jahreszeit sollte daher nicht nur die Kleidung gewechselt werden. Mit sinkenden Temperaturen sind Fahrer klug beraten, auch ihre Sommerreifen gegen winterliche Pendants zu tauschen.

Schon bei unter zehn Grad Celsius sind Winterreifen angebracht, da die Sommerpneus bei diesen Temperaturen stark an Sicherheit verlieren. "Der Sommerreifen verhärtet bei niedrigen Thermometerwerten", erklärt Christoph Kalla, Kautschukexperte beim Spezialchemie-Konzern Lanxess. "Die Folge ist der so genannte Bobbycar-Effekt: Autofahrer mit Sommerpneus rutschen im Winter auf ihren Reifen fast wie auf Plastikrädern." Anders bei Winterreifen: "Winterpneus haben eine thermoelastische Gummimischung, die verglichen mit Sommerreifen weicher ist und bei Kälte deutlich mehr Haftung aufbaut." Dadurch bieten sie bei Schnee und Matsch mehr Stabilität auf der Straße und kürzere Bremswege.

Heutige Hightechkautschuke tragen zudem dazu bei, dass moderne Hochleistungsreifen energiesparender und umweltfreundlicher sind. Sie sind auf die jeweiligen Anforderungen optimal abgestimmt: Dazu zählt neben guter Nassrutschfestigkeit (Sicherheit) und wenig Abrieb (Haltbarkeit) auch ein geringer Rollwiderstand (weniger Spritverbrauch und CO2-Ausstoß).

Weitere Informationen: www.lanxess.com

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  • Auto
  • Verkehrssicherheit
  • Winter
verfasst am 29.09.2010