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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Vom Seehundknochen zur Sonnenbrille

Die Geschichte der dunklen Gläser steckt voller Innovationen
Früher mussten sich die Menschen mit einfachen, dunklen Gläsern begnügen. Heute überzeugen Sonnenbrillen durch Design, Verarbeitung und Qualität. Foto: djd/Maui Jim Germany

Früher mussten sich die Menschen mit einfachen, dunklen Gläsern begnügen. Heute überzeugen Sonnenbrillen durch Design, Verarbeitung und Qualität. Foto: djd/Maui Jim Germany

(djd). Sommer, Sonne - Sonnenbrille. An strahlend schönen Tagen sind die verdunkelnden Gläser ein unverzichtbares Accessoire. Abgeschirmt vom blendenden Licht können sich die Augen entspannen und sind gleichzeitig vor den gefährlichen UV-Strahlen geschützt.

Smaragde und Knochen

Aber wie half man sich eigentlich, als es noch keine Sonnenbrillen gab? Findige Ideen hatten schon die Römer: Um die Gladiatorenkämpfe in der hellen Arena ungehindert betrachten zu können, soll sich Kaiser Nero einen grünen Smaragd vor die Augen gehalten haben. Auch Naturvölker wie die Inuit wussten das gleißende Licht zu bannen. Ihre Sonnenbrillen bestanden aus Seehundknochen, in die ein kleiner Schlitz auf Augenhöhe geschnitzt war. Das Design war einfach, reduzierte aber den blendenden Lichteinfall wirkungsvoll. Erst im 20. Jahrhundert gelang es, einen Filter herzustellen, der auch das durch Reflexion entstehende polarisierte Licht abblockt.

Hightech-Gläser mit sieben Schichten

Heute sind polarisierende Gläser mit UV-Schutz Standard, doch die technische Entwicklung geht weiter. Insgesamt sieben Schichten sorgen beispielsweise bei den Sonnenbrillen von Maui Jim für besten Schutz. Die polarisierende Filterschicht bildet den Kern der aufwendigen Multi-Layer-Struktur zwischen zwei Glasschichten mit hochwertiger optischer Abbildung. Abgerundet wird der vordere Glasaufbau durch eine Teilverspiegelung, die von oben einfallendes, grelles Licht und von unten reflektiertes Licht nochmals filtert.

Für den Komfort werden die Gläser auf der Rückseite entspiegelt und mit einer wasserabweisenden Schicht auf beiden Seiten veredelt. Dieses patentierte Verfahren resultiert in einer klaren, scharfen und farbgetreuen Sicht. Ein Vorteil für alle, die auch in extremen Lichtsituationen hohen Sehkomfort wollen. Welches der über 80 Modelle für den individuellen Bedarf am besten geeignet ist, erfährt man im Optiker-Fachgeschäft. Von klassisch Metall oder Edelstahl über Titan bis hin zu funktionalen Sportmodellen gibt es dort für jeden Lifestyle die passende Sonnenbrille.

Weitere Informationen: www.mauijim.com

Fakten in Kürze

Sonnenbrillen für Profis

Augen reagieren nicht nur auf direktes Licht empfindlich. Auch die Strahlen, die zum Beispiel von der Wasseroberfläche zurückgeworfen werden, können die sensible Netzhaut schädigen. Profisurfer Vincent Langer vertraut deshalb auf den effektiven Schutz der Maui-Jim-Sonnenbrillen: "Die Gläser sind mehrfach entspiegelt und reduzieren dadurch die Blendung auf ein Minimum. Als Sportler ist für mich natürlich auch die robuste Verarbeitung wichtig. Dank der kratzfesten und wasserabweisenden ,Clearshell'-Beschichtung habe ich jederzeit einwandfreie Sicht."

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Accessoires
  • Augen
  • Sehen
  • Sonnenschutz
verfasst am 04.05.2011