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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Umweltbewusst statt PS-stark unterwegs

Sparsame Antriebe sind weiter auf dem Vormarsch
Familienkombis bieten jede Menge Platz und sind in der Regel deutlich sparsamer unterwegs als Geländewagen und SUVs mit vergleichbarem Platzangebot. Foto: djd/Deutsche Energie-Agentur GmbH

Familienkombis bieten jede Menge Platz und sind in der Regel deutlich sparsamer unterwegs als Geländewagen und SUVs mit vergleichbarem Platzangebot. Foto: djd/Deutsche Energie-Agentur GmbH

(djd). Umweltgerechte Mobilität statt immer neue Superlative in Sachen PS und Zylinder - die Messe Auto Mobil International (AMI) in Leipzig setzt andere Schwerpunkte als die großen Schauen in Frankfurt, Tokio oder Genf. Sie stellt klimafreundliche, ressourcenschonende Technologien und alternative Antriebskonzepte in den Vordergrund. Vom 10. bis zum 18. April gibt es wieder Innovationen und Weiterentwicklungen aus den Bereichen Gasantrieb, Hybridtechnologie und Elektroauto zu sehen.

Wer sparsam unterwegs sein will, muss allerdings nicht warten, bis Zukunftstechnologien wie der Wasserstoffantrieb den Kinderschuhen entwachsen sind. Wer beim Autokauf den eigenen Bedarf kritisch unter die Lupe nimmt und bewusst vergleicht, macht bereits heute einen Schritt in die richtige Richtung. Viele Tipps zum sparsamen Kauf und Betrieb des Kfz gibt die Deutsche Energie-Agentur (dena) auf der AMI in Leipzig und unter www.ichundmeinauto.info

Gewicht kostet Kraftstoff

Ein normaler Familienkombi etwa wiegt bis zu einer Tonne weniger als ein SUV oder Geländewagen mit vergleichbarem Platzangebot. Der Verbrauch liegt deshalb um vier bis fünf Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer niedriger - das schlägt sich über die Jahre in der Haushaltskasse deutlich nieder. Wo ein Zweitfahrzeug gebraucht wird, tut es für die Stadt meist ein sparsamer Kleinwagen. Auch die Ausstattung hat Einfluss auf Verbrauch und Kohlendioxid-Ausstoß: Mit einem Liter mehr auf 100 Kilometer muss rechnen, wer ständig die Klimaanlage nutzt, Leichtlaufreifen und Leichtlauföle senken den Spritverbrauch jeweils um etwa vier Prozent.

Alternative Antriebskonzepte beachten

Ein Blick auf alternative Antriebskonzepte lohnt sich heute ebenfalls. Im Stadtverkehr sind Hybridantriebe mit kombiniertem Benzin- und Elektromotor eine echte Alternative. Für Vielfahrer kann sich ein Fahrzeug mit Gastank rechnen, das Kraftstoffkosten und CO2-Ausstoß deutlich senkt. Der Vorteil: Sollte trotz des mittlerweile eng geknüpften Gas-Tankstellennetzes mal keine Tankmöglichkeit in der Nähe sein, kann zwischendurch auch mit normalem Benzin gefahren werden. Weitere Tipps zum sparsamen Kauf und Betrieb des Kfz gibt die Deutsche Energie-Agentur (dena) unter www.ichundmeinauto.info

Weitere Informationen: www.ichundmeinauto.info

Fakten in Kürze

Niedertourig fahren spart bares Geld

Hohe Drehzahlen treiben auch den Kraftstoffverbrauch nach oben. Im normalen Verkehr sollte daher spätestens bei 2.000 Umdrehungen pro Minute (U/min) in den nächsthöheren Gang geschaltet werden. Automatikfahrer geben einfach sanft Gas - dann schaltet die Automatik ebenfalls bereits bei niedrigeren Drehzahlen. Wer sich nicht auf einen Drehzalhmesser verlassen kann oder will, orientiert sich an folgender Faustregel: 1. Gang: Anrollen und sofort in den 2. Gang schalten. 3. Gang: ab 30 km/h. 4. Gang: ab 40 km/h. 5. Gang: ab 50 km/h.

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verfasst am 15.02.2010