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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Schnäppchen oder Risiko?

Bei billigen Winterreifen ist oftmals Vorsicht geboten
Es lohnt sich, ein paar Euro mehr für Top-Markenreifen auszugeben. Sie bieten in der Regel mehr Sicherheit und weniger Verschleiß. Foto: djd/Continental

Es lohnt sich, ein paar Euro mehr für Top-Markenreifen auszugeben. Sie bieten in der Regel mehr Sicherheit und weniger Verschleiß. Foto: djd/Continental

(djd). Das Verhalten eines Winterreifens auf verschneiter oder vereister, kalter und nasser Fahrbahn hängt nicht zwangsläufig davon ab, wie viel man dafür in der Reifenwerkstatt bezahlt hat. Vor dem Kauf einen Blick in die aktuellen Testergebnisse von Stiftung Warentest oder den großen Automobilclubs zu werfen, lohnt sich auf jeden Fall. Während renommierte Hersteller wie zum Beispiel Continental seit vielen Jahren regelmäßig die Top-Platzierungen belegen, schaffen es No-Name-Reifen nur in Ausnahmefällen aufs Siegertreppchen. Unter den Verlierern dagegen sind sie nahezu regelmäßig vertreten.

Gute Winterreifen kommen mit jeder Witterung klar

Gute Marken-Winterreifen kommen im Prinzip mit jeder Witterung gut zurecht. Im Detail gibt es dennoch selbst bei den Spitzenreitern Unterschiede: Manche Reifen sind noch ein Quäntchen besser auf Schnee und Eis unterwegs, während andere besonders leise sind oder leicht überlegene Fahrleistungen auf nasser oder trockener Fahrbahn bieten. Ein Blick in die Tests lohnt daher, um den richtigen Reifen für die eigenen Ansprüche und den geplanten Einsatz zu finden. So hat ein Autofahrer, der in einer kalten und schneereichen Region auf Kurzstrecken unterwegs ist, andere Vorlieben als ein Autobahn-Vielfahrer, der vor allem schnell und sicher unterwegs sein möchte.

Höherer Verschleiß kann Preisunterschiede relativieren

Die Preise für Winterreifen unterscheiden sich nicht so stark, wie viele Autofahrer meinen. So liegt selbst ein Spitzenmodell wie der "TS830" von Continental in einer mittelklassetauglichen Größe nicht erheblich über den Billigsten im Vergleichsfeld. Rechnet man dazu, dass billige No-Name-Pneus teilweise deutliche Mängel in der Fahrsicherheit haben, relativiert sich der Preisunterschied noch weiter. Abgesehen davon ist das Plus an Sicherheit für Fahrer und Mitfahrer eigentlich unbezahlbar. Unter www.conti-online.com gibt es mehr über die aktuellen Winterreifen.

Weitere Informationen: www.conti-online.com

Fakten in Kürze

Alte Winterreifen rechtzeitig ausmustern

Auch der beste Winterreifen ist nur so gut wie das Restprofil, das er noch drauf hat. Reifenexperten wie Dr. Burkhard Wies von Continental raten, die Pneus nicht bis zur gesetzlich festgelegten Mindestprofilgrenze von 1,6 Millimetern abzufahren, sondern spätestens bei vier Millimetern zu wechseln. Dr. Wies: "Ein einfacher Test beweist sofort, ob die Reifen noch taugen. Dazu muss man einfach ein Zwei-Euro-Stück ins Profil stecken. Verschwindet der äußere Ring der Münze vollständig, ist alles ok. Bleibt er sichtbar, heißt es: Neue Reifen ordern."

Stichworte zu diesem Beitrag:

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  • Winter
verfasst am 05.09.2011