Rollende Kunstwerke
Fahrzeugveredler Kourosh Mansory nimmt sich den Rolls Royce vor
(djd/iPr). Kourosh Mansory gehört zu jenen Menschen, die keine Angst haben. Bereits seit vielen Jahren nimmt er sich mit seinem Unternehmen Mansory (http://www.mansory.com) Fahrzeuge aus der Premium-Klasse vor und verwandelt sie auf höchstem Niveau in rollende Kunstwerke. Nun hat sich der weltweit bekannte Fahrzeugveredler aus Deutschland den Rolls-Royce Ghost vorgenommen, baut davon für seine verwöhnten Kunden ein auf drei Exemplare limitiertes Luxusautomobil.
Dezente Modifikationen geben dem Wagen noch mehr Eleganz und einen gehörigen Schuss Sportlichkeit mit auf den Weg. Letzteres wird eindrucksvoll durch die Anpassung der Motorelektronik unterstrichen, was unter dem Strich vor allem mehr Leistung bedeutet. Beim "White Ghost Limited“ ist der Name Programm denn Mansory hüllt die Silhouette des Rolls-Royce in ein mattes Weiß. Damit werden die Formen des Autos sowie die dezenten Anbauteile ganz besonders stilvoll in Szene gesetzt. Ein markanter Eyecatcher ist die neue Frontschürze mit zusätzlichen LED-Tagfahrlichtern und vertikalen Luftauslässen an der Seite, die direkt unter dem Serien-Kühlergrill angebracht ist. Hiermit harmonieren perfekt die neuen Seitenschweller, die seitlichen Rückspiegel, der Heckspoiler und die Heckschürze mit dem angedeuteten Diffusor sowie die doppelflutigen Endrohre der herrlich klingenden Sportabgasanlage.
Reichlich Kraft
Die vom Exterieur-Kit vermittelte Sportlichkeit findet sich auch unter der langen Motorhaube. Eine Kennfeldoptimierung der Steuerungselektronik sowie eine Sportabgasanlage heben die Leistung des britischen Luxusmodells deutlich an. Statt der serienmäßigen 570 PS produziert der überarbeitete White Ghost Limited nun kraftvolle 638 PS bei 5700 Umdrehungen pro Minute. Das maximale Drehmoment steigerten die Ingenieure im bayerischen Brand bei Bayreuth von 780 auf ungestüme 860 Newtonmeter. Damit beschleunigt das über 2,3 Tonnen schwere Fahrzeug in nur 4,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h – das sind exakt 0,4 Sekunden weniger als die Serienversion. Auch auf leeren Autobahnen Dank spielt der Wagen mit vortrefflichen Karten: durch die aufgehobene Höchstgeschwindigkeit-Begrenzung endet das Beschleunigungsvermögen hier nicht mehr bei 250, sondern erst bei 290 km/h. Zur gesteigerten Leistung passen auch die mächtigen 22-Zoll-Räder perfekt. Vorne tragen die neun Zoll breiten Räder Dunlop-Hochleistungsreifen SP SportMaxx der Dimension 265/35, hinten kommen 10,5 Zoll breite Räder mit Reifen der Größe 295/30 zum Einsatz.
Passend zur exquisiten Veredelung außen präsentiert sich das Interieur als wahre Luxus-Oase. Große Teile des Innenraums sind in feinstes Leder mit karogesteppten Ornamenten gehüllt, Dachhimmel und Armaturentafel bedeckt feinstes Alcantara. Das Sportlenkrad schafft zusammen mit hellen Bambusholzintarsien eine Atmosphäre, die an Exklusivität nicht zu übertreffen ist. Hinzu kommen beleuchtete Einstiege und Ambiente-Lichteffekte. So wurden Sitze, Türverkleidungen und Armaturenbrett mit LEDs bestückt, die den gesamten Fahrgastraum in ein angenehm weiches Licht hüllen. Der Umbau eines Rolls-Royce Ghost zum "White Ghost Limited“ beginnt ab 119.800 Euro.
Autor: Achim Stahn




























