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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Leichter und sparsamer unterwegs sein

Bei der Anschaffung eines Pkw sollten Verbraucher mehr auf den Verbrauch achten
Spätestens bei 2.000 Motorumdrehungen in den nächsthöheren Gang schalten: das spart mehr als viele Autofahrer glauben. Foto: djd/Deutsche Energie-Agentur GmbH

Spätestens bei 2.000 Motorumdrehungen in den nächsthöheren Gang schalten: das spart mehr als viele Autofahrer glauben. Foto: djd/Deutsche Energie-Agentur GmbH

(djd). Einmal genau vergleichen - und mehrere tausend Euro sparen. Viele deutsche Autofahrer verschenken auch heute noch bares Geld, weil sie bei der Anschaffung eines Neuwagens zu wenig auf den Verbrauch des fahrbaren Untersatzes achten. Natürlich schlucken die meisten modernen Pkw deutlich weniger Benzin als vergleichbare Vorgänger. Doch Fahrzeugklasse, Modell und Motorisierung sorgen auch heute noch für erhebliche Unterschiede bei den Kosten für Kraftstoff und Kfz-Steuer.

Gewicht kostet Kraft und Energie

Wenn es ein geräumiges Auto mit Platz für die ganze Familie und viel Stauraum sein soll, dann muss es nicht ein Geländewagen (Sports Utility Vehicle) sein. Ein Kombi bietet vergleichbar viel Platz, bringt aber in der Regel gut eine Tonne weniger auf die Waage. Das zeigt sich auch beim Spritverbrauch: Die Differenz liegt bei vier bis fünf Litern auf 100 Kilometer. Spürbar zu Buche schlägt auch die Klimaanlage: Bis zu einem Liter Kraftstoff verbraucht sie pro Betriebsstunde. Wer nicht auf Kühlung im Sommer verzichten will, sollte die Anlage zumindest nicht öfter als nötig einschalten. Auch Automatikgetriebe verbrauchen rund 0,7 Liter je 100 Kilometer mehr als manuell zu schaltende Getriebeübersetzungen. Extrabreite Reifen wiederum erzeugen einen höheren Rollwiderstand und wirken sich ebenfalls negativ auf den Verbrauch aus. Auch die Versorgung vieler elektronischer Komponenten kostet Kraft - und mehr Kraftstoff. Kaufhilfen und weitere Spartipps gibt es unter www.ichundmeinauto.info

Leicht und sparsam auf der Kurzstrecke unterwegs

Die meisten Zweitwagen werden überwiegend in der Stadt oder im Kurzstreckenverkehr bewegt. Ein Auto mit Hybridantrieb ist gerade im städtischen Stop-and-Go und auf Kurzstrecken eine echte Alternative. Durch die Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor lassen sich bis zu 15 Prozent Kraftstoff einsparen. Künftig werden im Kurzstrecken-Individualverkehr auch immer häufiger Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb zum Einsatz kommen. Erste Modelle, die in puncto Reichweite, Komfort und Agilität nichts zu wünschen übrig lassen und denen die Steckdose als Tankstelle genügt, sind bereits marktreif.

Weitere Informationen: www.ichundmeinauto.info

Fakten in Kürze

Den Pkw sparsam nutzen

Die besten Tipps für eine sparsame Mobilität:

- Vorausschauend fahren: unnötige Beschleunigungs- und Bremsmanöver vermeiden.
- Frühzeitig hochschalten: schon bei 2.000 U/min in den nächsten Gang wechseln.
- Maximal Tempo 130: sparsam und sicher ans Ziel kommen.
- Bei mehr als 20 Sekunden Standzeit: Motor aus.
- Ballast ausräumen: Unnötiges Gewicht und Dachgepäckträger kosten Sprit.
- Reifendruck regelmäßig kontrollieren.
- Kurzstreckenfahrten vermeiden.
- Motoreinstellung regelmäßig warten lassen.

Mehr Tipps unter http://www.ichundmeinauto.info

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verfasst am 08.03.2010