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Auf Nummer sicher gehen

Genossenschaftsbanken schützen Kundeneinlagen in vollem Umfang
Volksbanken und Raiffeisenbanken schützen die Einlagen ihrer Kunden in vollem Umfang. Foto: djd/BV Volksbanken/DG Verlag

Volksbanken und Raiffeisenbanken schützen die Einlagen ihrer Kunden in vollem Umfang. Foto: djd/BV Volksbanken/DG Verlag

(djd). In Europa werden Sparer von Land zu Land unterschiedlich bei Bankpleiten entschädigt. Die EU will das ändern. Ab Anfang 2012, spätestens aber ab 2013 soll der Schutz der Bankeinlagen EU-weit auf 100.000 Euro je Kunde harmonisiert werden. Für Deutschland wäre das kein Fortschritt. Bei privaten Banken gilt in den meisten Fällen eine ergänzende Einlagensicherung. Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie Sparkassen praktizieren den sogenannten Institutsschutz. Dadurch werden die Kundengelder ohne betragliche Höchstgrenze gesichert.

Gerhard Hofmann, Vorstandsmitglied des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR): "Das Vorhaben der EU mag aus Sicht mancher Mitgliedsstaaten nachvollziehbar sein, wenn es darum geht, Schwächen von Einlagensicherungssystemen zu adressieren. Zugleich dürfen aber gut funktionierende Sicherungssysteme nicht durch regulatorische Veränderungen geschwächt werden. Das wäre eine zu weit gehende Harmonisierung und klare Überregulierung aus Brüssel, die zulasten der Bankkunden in Deutschland ginge. Die Kunden unserer Mitgliedsinstitute vertrauen auf das hohe Schutzniveau der seit über 75 Jahren bestehenden genossenschaftlichen Sicherungseinrichtung. Das muss die EU bei ihren Reformplänen noch stärker berücksichtigen."

Bei Volksbanken und Raiffeisenbanken sind durch die BVR-Sicherungseinrichtung die Spareinlagen, Sparbücher, Sparbriefe, Termineinlagen, Festgelder und Sichteinlagen auf Girokonten von Privatpersonen und Unternehmen in vollem Umfang geschützt. Auch hauseigene Inhaberschuldverschreibungen einschließlich von den Genossenschaftsbanken emittierter Zertifikate sind gegen den Ausfall der Bank abgesichert.

Weitere Informationen: www.bvr.de

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verfasst am 04.10.2010