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Auf Nummer sicher beim Frühjahrsputz

Risiko raus: Tipps für das gefahrlose Beladen des Autos
Im Rahmen der Kampagne "Risiko raus!" gibt die gesetzliche Unfallversicherung Tipps für das sichere Beladen des Autos. Foto: djd/DGUV/Ralf Hahn/fotolia.com

Im Rahmen der Kampagne "Risiko raus!" gibt die gesetzliche Unfallversicherung Tipps für das sichere Beladen des Autos. Foto: djd/DGUV/Ralf Hahn/fotolia.com

(djd). Blühende Bäume und erster Grillduft in der Luft - der Frühling hat Einzug gehalten. Jetzt müssen Haus und Garten fit gemacht werden für die schöne Jahreszeit. Wer gründlich saubermachen will, braucht dafür die richtige Ausrüstung. Doch Vorsicht: Beim Transport des Equipments vom Bau- oder Supermarkt ins eigene Heim lauern einige Gefahren. Im Rahmen der Kampagne "Risiko raus!" gibt die gesetzliche Unfallversicherung Tipps für das sichere Beladen des Autos.

Rückbank als Stauraum tabu

Ob Handfeger oder Zierblume: Die Rückbank ist als Stauraum tabu. Auch Hutablage oder Fußraum sind für die Lagerung ungeeignet. Die Gründe dafür sind "gewichtig": Bei einer Vollbremsung oder einem Zusammenstoß werden unkontrolliert umherfliegende Gegenstände auf das bis zu 50 fache ihres Eigengewichts beschleunigt. So kann bereits eine etwa 300 Gramm schwere Topfpflanze mit der Wucht von 15 Kilogramm einen Fahrzeuginsassen verletzen.

Das im Fahrzeugschein angegebene zulässige Gesamtgewicht - inklusive Mitfahrer - darf nicht überschritten werden. Auch wer nur kurze Strecken zurücklegen muss, sollte sich beim Verladen von Hausputz- und Freizeitgerät genügend Zeit nehmen. Denn gerade innerorts kann im Straßenverkehr viel passieren. Ein plötzlicher Stopp des vorausfahrenden Autos oder ein Kind, das unerwartet hinter einem parkenden Auto hervorläuft, führen schnell zu abrupten Lenk- und Bremsmanövern.

Sicher im Kofferraum

Für alles, was während der Fahrt nicht gebraucht wird, ist der Kofferraum der ideale Aufbewahrungsort. Schweres gehört nach unten, unmittelbar hinter die Rückbank. Leichte Gegenstände sollten obenauf liegend befestigt werden. Auf dem Kofferraumboden ausgelegte Antirutschmatten sorgen dafür, dass die Ladung an Ort und Stelle bleibt. Auch DIN-zertifizierte Zurrgurte sind wertvolle Helfer, wenn es passende Vorrichtungen im Kofferraum gibt. Natürlich müssen auch alle Personen korrekt gesichert sein: per Gurt oder durch Kinderrückhaltesysteme. So kommen Mensch und Ladung sicher und frühlingsfit nach Hause.

Unter www.risiko-raus.de und www.lade-gut.de gibt es mehr Informationen.

Weitere Informationen: www.risiko-raus.de

Fakten in Kürze

Wichtige Tipps für den Transport von Sachen im Auto

- Rückbank, Hutablage oder Fußraum sind als Stauraum tabu. Alles, was während der Fahrt nicht gebraucht wird, sollte im Kofferraum Platz finden.

- Schweres gehört nach unten, direkt hinter die Rückbank. Leichte Gegenstände sollten obenauf liegend befestigt werden.

- Antirutschmatten und DIN-zertifizierte Zurrgurte sorgen dafür, dass die Ladung immer an Ort und Stelle bleibt.

- Das im Fahrzeugschein angegebene zulässige Gesamtgewicht darf nicht überschritten werden.

Unter http://www.risiko-raus.de und http://www.lade-gut.de gibt es mehr Informationen.

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Auto
  • Sicherheit
  • Unfallprävention
  • Verkehrssicherheit
verfasst am 30.03.2011

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