Städte und Kultur
Artikel vom 08.07.2016

Wien: Tipps für eine bezaubernde Stadt

Stephansdom, Burgtheater, Lipizzaner und Schönbrunn: Wien bietet eine unendliche Fülle an Kunst und Kultur. Das Schöne an der österreichischen Metropole: Die Innenstadt ist zugleich so angenehm überschaubar, dass man an einem Wochenende bequem die wichtigsten Sehenswürdigkeiten besuchen und sich von der Wiener Lebensart anstecken lassen kann. Für kulinarische Erlebnisse und die Kaffeehauskultur sollte man sich immer Zeit lassen. Wir geben die besten Wien Tipps, um die österreichische Hauptstadt individuell zu erkunden.

Wien Tipps: Eine zentrale Unterkunft finden

Ein wichtiger Tipp vorab: In Wien sollte man sich ein Hotel im Herzen der Stadt sichern, von dort geht es auf kurzen Wegen zu den Highlights der Stadt. Günstige Zimmer findet man beispielsweise im Kolpinghaus Wien-Zentral. Wer bei der Buchung den Promocode 1234 eingibt, erhält noch einmal fünf Prozent Rabatt. In der Umgebung des Hauses kann man sich von der besonderen Atmosphäre Wiens bezaubern lassen.

Das Kolpinghaus Wien-Zentral liegt im Herzen der Stadt, alle Attraktionen der Donaumetropole sind auf kurzen Wegen erreichbar. Die bunte Fassade wurde vom Künstler Prof. Karl Korab entworfen. Foto: djd/Kolpinghaus Wien-Zentral/ Toni Rappersberger
Ein Doppelzimmer im Kolpinghaus Wien-Zentral kann man ab 70 Euro pro Nacht inkl. Buffetfrühstück buchen. Foto: djd/Kolpinghaus Wien-Zentral
Ein ausgiebiges und reichhaltiges Buffetfrühstück im Kolpinghaus Wien-Zentral ist immer im Zimmerpreis inklusive und die richtige Basis für einen Rundgang durch die Stadt. Foto: djd/Kolpinghaus Wien-Zentral

Kulinarische Genüsse am Wiener Naschmarkt - nur 150 m vom Kolpinghaus Wien-Zentral entfernt

Selbstgemachter Frischkäse mit wildem Thymian und Sesam, Bruschetta mit gegrillten Zucchini, griechischer Joghurt mit Goji Beeren und kandierten Nüssen - das turbulente Treiben am Naschmarkt lädt zum Teilen und Verweilen ein. Tipp: Umgeben von orientalischen Düften kann man im "NENI" eine ganz besondere Gastfreundschaft erleben. Wer lieber frischen Fisch in allen Variationen genießen mag, läuft ein Stück weiter stadteinwärts und kann sich ein Lokal nach dem anderen aussuchen. Während man ganz oben am Ende im "Umarfisch" die Fischplatte genießen kann, ist schon das obere Zipfl des berühmten "Krauthappl" zu sehen - die Kuppel auf der Wiener Secession. In der Wiener Secession (="Krauthappl") befindet sich das unbedingt sehenswerte wie berühmte Beethovenfries von Gustav Klimt aus dem Jahr 1901. Am Naschmarkt gibt es zudem jeden Samstag Österreichs größten Flohmarkt. Bei schönem Wetter suchen und feilschen um die 15.000 Besucher hier um die Wette.

Im Sommer sitzt man am Naschmarkt draußen - das fühlt sich auch für Wiener wie Urlaub an. Foto: djd/Kolpinghaus Wien-Zentral/Wien Tourismus/Peter Rigaud
Am Naschmarkt heißt es flanieren und vor allem "gustieren" - also etwas Gutes kosten und probieren an den unzähligen Ständen mit internationaler Küche, mit Obst und Leckereien. Foto: djd/Kolpinghaus Wien-Zentral/Wien Tourismus/Peter Rigaud
Das Ausstellungsgebäude der Wiener Secession mit der berühmten Kuppel, dem sogenannten Krauthappl. Foto: djd/Kolpinghaus Wien-Zentral/Wien Tourismus/Manfred Horvath
Impressionen vom Naschmarkt im Herzen Wiens. Foto: djd/Kolpinghaus Wien-Zentral
Jeden Samstag findet am Naschmarkt der größte Flohmarkt Wiens statt. Foto: djd/Kolpinghaus Wien-Zentral/Wien Tourismus/Popp&Hackner

Wien Tipps: Museumsquartier ist ein beliebter Treffpunkt für Wiener und ihre Gäste

Das Museumsquartier (MQ) ist 10 Gehminuten vom Kolpinghaus entfernt. Es ist eine Drehscheibe für Theater, Kunst und Kultur für Menschen allen Alters. Die zahlreichen, spektakulär bestückten Museen spannen den kunsthistorischen Bogen von der vorletzten Jahrhundertwende bis zur Gegenwart. Nach einem Besuch der Sammlung Leopold (u.a. Meisterwerke von Egon Schiele und Gustav Klimt) mit den Meisterwerken des Wiener Secessionismus, der Wiener Moderne und des österreichischen Expressionismus kann man im MQ den Abend in einem der vielen Lokale gemütlich ausklingen lassen. Sehenswert sind im Hof des MQ die futuristischen Freiluftmöbel, genannt Enzis. Das Areal hat sich vor allem im Sommer zu einem beliebten Treffpunkt der Wiener und ihrer Gäste entwickelt.

Das alte und gleichzeitig junge Wien


Sogar die Wienerinnen und Wiener bekommen noch Gänsehaut, wenn sie vor dem Haupteingang des MQ stehen und von dort direkt auf ein Stück Geschichte Wiens blicken: auf das Natur- und das Kunsthistorische Museum und das Heldentor mit dem Heldenplatz - gleich dahinter befindet sich schon die opulente Hofburg. Der Volksgarten ist der Park, der von den beiden Museen umrahmt wird. "Volksgarten" heißt auch ein sehr bekannter Club. Am Donnerstagabend gibt es immer Events, die "ältere Semester" ansprechen - am Samstag gibt es unter dem treffenden Namen "Get Whipped" House vom Feinsten. Im Sommer kann man sich auch ein lauschiges Plätzchen im "Volksgarten-Pavillon" suchen.

Kreatives Shopping fernab vom Mainstream

Der 6. und der 7. Wiener Bezirk sind für ihre originellen und lässigen Geschäfte bekannt. Das Kolpinghaus Wien-Zentral ist mittendrin. Rund um die größte Einkaufsstraße Wiens, die Mariahilfer Straße, tummeln sich in den Nebengassen originelle Shops junger Designer. Hier findet man Vintage, vieles im angesagten Shabby Chic, und außergewöhnliche Accessoires - wahre Schatzkammern für Geschenksuchende und spannend für jene, die gern hübsche Läden ab vom Üblichen erkunden. Tipp: Informationen gibt es beispielsweise unter www.diestadtspionin.at.

Kein Wien-Besuch ohne Kaffeegenuss

Impressionen aus dem gemütlichen Café Sperl in der Gumpendorfer Straße. Foto: djd/Kolpinghaus Wien-Zentral/Café Sperl

Wien ohne Kaffeegenuss, das geht gar nicht - nur 200 Meter vom Kolpinghaus Wien-Zentral entfernt befindet sich eines der ältesten Kaffeehäuser Wiens, das Café Sperl. Ein Tipp für jeden Wien-Besuch: Am besten sollte man sich dort in eine Nische ans Fenster zur Gumpendorfer Straße setzen, eine Wiener Melange bestellen, sich eine hausgemachte Torte empfehlen lassen und eine Zeitung aufschlagen - und dann über den Zeitungsrand hinaus das gemütliche Treiben beobachten. Nur 15 gemütliche Gehminuten entfernt befindet sich mit der Albertina, eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt. Im Herbst 2016 lockt eine hochkarätige Schau zum sogenannten Pointillismus. 100 ausgewählte Meisterwerke der Hauptvertreter Paul Signac, Georges Seurat und Théo van Rysselberghe sowie beeindruckende Werke moderner, von der Punktekunst faszinierte Meister wie Henri Matisse, Vincent Van Gogh, Pablo Picasso und Paul Klee werden zu sehen sein. Das Kolpinghaus Wien-Zentral bietet dazu den idealen Standort. Allerdings sollte man daran denken, rechtzeitig Zimmer zu reservieren!

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