Meer
Artikel vom 09.01.2017

Das Stettiner Haff: 4 Urlaubstipps für Mecklenburg-Vorpommerns schönste Seite

Rauf aufs Rad oder lieber gleich an den Strand? Zu einem Segeltörn starten oder erst den Wald erkunden? Das Stettiner Haff hat sich zu einem der beliebtesten Ferienziele Mecklenburg-Vorpommerns gemausert - weil dort jeder finden kann, was er sucht: geschützte Buchten, ausgedehnte Rad- und Wanderwege, historische Sehenswürdigkeiten, ausgedehnte Wälder. Die besten Urlaubstipps rund um das Stettiner Haff finden Sie hier.

Strand an einem sonnigen Tag mit blauen Himmel
Die kleinen Strände am Stettiner Haff sind ideal zum Plantschen - starke Brandung und gefährliche Strömungen gibt es hier nicht. Foto: djd/Stadt Seebad Ueckermünde
Ein Strand wird von Wald und Grünflächen umgeben.
Ein Geheimtipp: der Waldstrand von Bellin. Foto: djd/Stadt Seebad Ueckermünde

Tipp 1: Die schönsten Strände am Stettiner Haff

  • Ueckermünde: Das Seebad lockt mit seinem 800 Meter langen, feinkörnigen Sandstrand. Er ist bewacht, es gibt Spielplätze und auch für FKK-Anhänger und Hundebesitzer eigene Areale. Hier erinnert die historische Strandhalle an die Seebäder-Romantik vergangener Zeiten. Weitere Infos gibt es unter www.ueckermuende.de.
  • Waldstrand Bellin: Die idyllische Bucht, umgeben von einem Schilfgürtel, ist über einen schattigen Waldweg zu erreichen. Nicht weit entfernt liegt ein weiterer Geheimtipp, der kleine Strand am Zimmerplatz.
  • Mönkebude: Der Erholungsort ist ein sehr beliebter Badeort mit einem kleinen, überschaubaren, feinsandigen Strand mit Strandkörben und Abenteuerspielplatz. Hier ist ein wahres Kinderparadies, das einen erholsamen Strandurlaub für die ganze Familie garantiert. Infos dazu gibt es unter www.moenkebude.de.

Tipp 2: Touren für Radler am Stettiner Haff

  • Naturnah: Die geführte Tour "ins Reich der Seeadler" startet ab Mönkebude in Richtung Anklamer Forst. Dort liegt der "Amazonas des Nordens". Seeadler, Milan, Bussard und Kormoran sind hier zu Hause.
  • Geschichtlich: Ab Pasewalk führt eine herrliche Strecke bis nach Torgelow. Früher siedelte hier der slawische Volksstamm der Ukranen. Die Route verläuft zunächst an der Uecker entlang, später durch Wiesen und Wälder. Mehr Infos gibt es auch unter www.pasewalk.de.
  • Kulinarisch: Die "Schlemmerroute" ab Grambin verbindet auf 35 Kilometern kulinarische Haff-Highlights. Vorbei an alten Reetdachhäusern führt sie über Ueckermünde und Bellin. Fischfans kehren in der historischen Strandhalle von 1927 ein und genießen den tagesfrischen Fang. Gemütlich geht es anschließend weiter in Richtung Bellin - Kaffee und Kuchen bekommt man im "Haffhus".
Floßfahrt mit vielen Touristen am Stettiner Haff.
Gemütlich geht es mit dem Floß über die schmalen Flüsse am Haff. Foto: djd/Tourismusverein Stettiner Haff e.V.
Viele Leute sitzen in einem Café in einem Haus am Strand.
Die imposante Strandhalle von Ueckermünde erinnert an die Seebäder-Romantik vergangener Zeiten. Foto: djd/Tourismusverein Stettiner Haff e.V.
Ein Zeesenboot auf See
Die Zeesenboote gehören zu den Wahrzeichen am Stettiner Haff. Foto: djd/Tourismusverein Mönkebude am Stettiner Haff
Wachtum "Kiek in de Mark" in Pasewalk
In Pasewalk ist der historische Wachturm "Kiek in de Mark" bis heute erhalten. Foto: djd/FVV Mönkebude/Stadt Pasewalk

Tipp 3: Auf's Wasser wagen

  • Übers Stettiner Haff: Die historischen Zeesenboote gehören zu den Wahrzeichen auf dem Wasser. Wer möchte, geht an Bord der "Ghost" und heuert bei Käpt`n Alwin Harder an. Der gestandene Seebär nimmt regelmäßig Kurs von Mönkebude auf die Insel Usedom.
  • Auf der Uecker: Der Fluss führt von Prenzlau am Uckersee bis nach Ueckermünde am Stettiner Haff (ca. 100 Kilometer). Von einer nachmittäglichen Paddeltour bis zum einwöchigen Bootsurlaub kann man sich dort ganz nach Lust und Laune treiben lassen. Eisvogel, Kormoran, Kranich und Seeadler sind hier zu Hause.
  • Durch die Natur: In der Dämmerung erwachen die schmalen Kanäle, die das Stettiner Haff durchziehen, zu neuem Leben. Vom Wasserwanderrastplatz von Eggesin aus starten dann geführte Touren zu den Bibern, die dort ihre Burgen bauen. Auch Floßfahrten sind möglich, bei denen man gemächlich übers Wasser schippert.

Tipp 4: Historische Einblicke genießen

  • Pasewalk: Ein Rundgang durch die über 750 Jahre alte Stadt führt an der einst 2488 Meter langen Ringmauer entlang. Mit dem Pulverturm und dem "Kiek in de Mark" sind zwei ihrer Türme bis heute erhalten. Auch das städtische Museum ist einen Besuch wert. Es dokumentiert die Ur- und Frühgeschichte Pasewalks.
  • Torgelow: In den Freilichtmuseen "Ukranenland" und "Castrum Turglowe" wird das frühe Mittelalter lebendig. In den nachgebauten Siedlungen wird gekocht, gewebt, musiziert. So kann man hautnah miterleben, wie die Menschen vor über 1.000 Jahren gelebt haben. Mehr Informationen dazu findet man unter www.ukranenland.de.
Vier mittelalterlich gekleidetete Personen stehen vor einem mittelalterlichen Boot.
Mittelalterliche Feste werden rund ums Jahr im Ukranenland gefeiert. Dazu reisen auch "Händler" in historischen Kostümen an. Foto: djd/Stadt Torgelow
Nachahmung von mittelalterlichen Ritterspielen im Freien.
Das Mittelalter wird in den Freilichtmuseen von Torgelow lebendig. Foto: djd/Stadt Torgelow
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