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Naturheilverfahren: Wie wirksam ist Akupunktur?

Die Behandlung mit Akupunktur-Nadeln gehört zu den alternativen Naturheilverfahren. Foto: AOK
Die Behandlung mit Akupunktur-Nadeln gehört zu den alternativen Naturheilverfahren. Foto: AOK

In diesem Artikel erfahren Sie:

  • was Akupunktur ist.
  • welche Anwendungsgebiete es gibt.

Zusätzlich halten wir für Sie bereit: Kostenlose PDFs, nützliche Links und Videos rund um das Thema Naturheilverfahren.

Aus dem zweiten Jahrhundert stammt die älteste, heute noch bekannte Erwähnung der Akupunktur: Diese Traditionelle Chinesische Medizin hat Jahrtausende überdauert und genießt auch heute hohe Reputation – wenngleich die tatsächliche Wirkung der gezielten „Nadelstiche“, beispielsweise in der Orthopädie, bis heute umstritten ist.

Lehre vom Energiefluss

Bei der Akupunktur handelt es sich um ein Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin, die von Lebensenergien des Körpers ausgeht. Diese Energien sollen demnach auf fest definierten Bahnen, den so genannten Meridianen, fließen und somit – zumindest der Überzeugung der Akupunktur-Anhänger nach – wichtige Körperfunktionen beeinflussen können. Ist der Energiefluss gestört, können Krankheiten entstehen. Hier setzt die Medizin der Akupunktur an, indem Nadeln gezielt an bestimmten Punkten der Körperoberfläche platziert werden.

Typische Anwendungen der Akupunktur

Vor allem bei funktionellen Störungen wie chronischen Schmerzen und Krankheitsbildern in der Orthopädie, bei Erkrankungen der Schilddrüse, aber auch bei Rückenschmerzen, Migräne, Asthma oder Arthrose wird die Akupunktur oft angewandt. Zahlreiche deutsche Krankenkassen übernehmen seit geraumer Zeit sogar die Kosten für Akupunktur bei chronischen Schmerzen in der Lendenwirbelsäule oder in den Knien (bei Kniegelenksarthrose) im Rahmen einer Schmerztherapie.

Naturheilverfahren: Wirksamkeit nicht geklärt

Die tatsächliche Wirksamkeit der traditionellen Heilkunst ist bis heute aber nicht geklärt, viele wissenschaftliche Studien sprechen sogar von einem reinen Placebo-Effekt: Der Erkrankte spürt subjektiv eine Linderung seiner Beschwerden, eine wissenschaftliche Begründung oder gar ein Nachweis der Lebensenergien, die auf Meridianen strömen, ist nicht möglich.

Sowohl Vertreter der Schul-Medizin als auch Fürsprecher der Akupunktur betonen daher, dass bei ernsthaften Erkrankungen stets und umgehend ein Arzt konsultiert werden sollte. Dieser entscheidet, welche Therapien und Medikamente notwendig sind.

Weiterführende Informationen

Die Deutsche Akademie für Akupunktur e.V. infomiert.

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Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Naturheilverfahren
  • Akupunktur
  • Akupressur
  • TCM
  • Homöopathie
  • Naturheilkunde

verfasst am 19.07.2010