Sicherheit beim Online-Shopping
In diesem Artikel erfahren Sie:
- allgemeine Informationen zum Thema Online-Shopping.
- warum Bewertungsportale weiterhelfen.
- woran Sie einen professionellen Online-Shop erkennen.
Es sollte sich eigentlich schon längst herumgesprochen haben, dass beim Surfen im Internet auch die eine oder andere Schattenseite lauert. Genau 223.642 Internet-Straftaten hat das Bundeskriminalamt im Jahr 2010 registriert - acht Prozent mehr als im Jahr davor. Mit rund 80 Prozent haben die Betrugsdelikte daran den größten Anteil, Warenbetrug und Warenkreditbetrug machen mehr als die Hälfte dieser Fälle aus.
Online-Shopping: Online-Betrug auf dem Vormarsch
Von den erwachsenen Bundesbürgern, die über einen privaten Internet-Zugang verfügen und zumindest gelegentlich surfen, sind 8,4 Millionen bereits auf einen solchen Schwindel hereingefallen: einen Betrug beim Onlinekauf, einer Onlinebuchung oder einer Internetauktion, eine Abo-Falle oder eine Pfishing-Mail, hat das Meinungsforschungsinstitut infas herausgefunden. Rund 100.000 Surfer waren in den vergangenen zwei Jahren von allen drei Delikten betroffen. Rund sechs Prozent der Onliner (2,8 Millionen) haben bereits einmal im Internet Ware bestellt oder ersteigert und bezahlt, aber nicht erhalten - oder aber beispielsweise statt eines online bestellten Dior-Parfüms ein Fläschchen Spülwasser bekommen. Das Thema Sicherheit stellt für Verbraucher beim Online-Shopping nach wie vor einen großen Hemmschuh dar. So würden laut einer Studie rund die Hälfte der deutschen Internetnutzer beim Online-Einkauf lieber auf einen teureren Händler zurückgreifen, bei dem sie bereits registriert sind, als bei einem günstigeren Online-Shop die eigenen Daten neu zu hinterlegen.
Der professionelle Online-Shop
Vor diesem Hintergrund ist die Anwendung einiger Grundregeln zum sicheren Online-Shopping besonders wichtig. Artikelbeschreibung sowie die Versand- und Lieferbedingungen sollten immer genau durchgelesen und geprüft werden, bei der Bezahlung sollten sichere Zahlungsmethoden gewählt werden. Dazu zählen die Bezahlung per Rechnung, Bankeinzug, Kreditkarte oder die Nutzung eines Online-Zahlungsservices wie zum Beispiel PayPal. Bei gewerblichen Händlern sollte auf das Widerrufs- oder Rückgaberecht geachtet werden. Dies ermöglicht es Käufern, die Ware prinzipiell ohne Angabe von Gründen innerhalb einer Frist von mindestens 14 Tagen nach Erhalt zurückzuschicken. Vor dem Kauf sollte die Seriosität des Anbieters so gut als möglich überprüft werden. Bei gewerblichen Händlern sollten die Kontaktdaten, Garantie- und Gewährleistungsbedingungen sowie die Angaben zum Widerrufs- oder Rückgaberecht leicht auffindbar sein.
So wir Online-Shopping zur Freude
Hilfreich bei der Einschätzung von Verkäufern sind außerdem Bewertungsprofile, wie sie auf Marktplätzen wie eBay oder Amazon üblich sind. Auch unabhängige Bewertungsportale wie zum Beispiel ShopAuskunft.de helfen bei der Beurteilung verschiedener Warenanbieter. Hier kann jeder Kunde nach einer kostenlosen Anmeldung seine positiven oder negativen Erfahrungen zu einem Online-Handelsportal schildern und seine Meinung abgeben. Bewertet wird durch das einfache Anklicken einer Skala, darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, einen freien Text mit seinen Eindrücken zu verfassen. Die Bewertungen werden allerdings erst veröffentlicht, wenn eine formale Prüfung abgeschlossen ist. Beschönigt wird von ShopAuskunft.de nichts - auch die negativen Bewertungen werden veröffentlicht. Dem Händler wird allerdings im Vorfeld die Möglichkeit gegeben, zu dem Sachverhalt Stellung zu beziehen und gegebenenfalls Einigung mit dem Kunden zu erzielen. So führen die Erfahrungen vieler Nutzer zu einem transparenten und sicheren Online-Shopping-Erlebnis für den Einzelnen.
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verfasst am 05.12.2011

































