Auto
Artikel vom 12.10.2016

Autobatterie pflegen: Die besten Tipps

Vertrauen ist gut, Vorbeugen noch besser: Wer sicher und möglichst pannenfrei mit dem Auto durch den Winter kommen will, sollte regelmäßig etwas Zeit in die Pflege und Wartung des Fahrzeugs investieren. Komponenten wie etwa die Batterie werden bei Frosttemperaturen besonders stark beansprucht. Keine Überraschung ist es daher, dass Probleme mit dem Energiespender die ADAC-Pannenstatistik anführen - gleich jeder dritte Defekt geht demnach auf das Konto der Autobatterie. Hier finden Sie Tipps, wie Sie diesen lästigen und unnötigen Pannen vorbeugen können, wie Sie die Autobatterie richtig pflegen, damit sie gut durch den Winter kommt - und wie Sie im Fall der Fälle richtig Starthilfe leisten können.

Autobatterie pflegen: Mindestens einmal pro Jahr durchchecken lassen

Schon die richtige Wartung macht den Unterschied: So lassen sich Mängel frühzeitig erkennen, bevor daraus nach einer Frostnacht eine Panne wird. "Eine regelmäßige Wartung der Batterie, etwa ein- bis zweimal jährlich, kann Pannen vorbeugen, da sich anbahnende Probleme frühzeitig erkennen lassen und die Batterie rechtzeitig ausgetauscht werden kann", erklärt Bosch-Experte Marc Pailler. Die Fachwerkstätten haben dazu die nötige technische Ausstattung bis hin zu Diagnosegeräten und kommen somit auch tiefergehenden Problemen auf die Spur. Fachbetriebe vor Ort bieten gerade für die kalte Jahreszeit spezielle Winterchecks an. Noch ein Tipp für alle, die ein Auto mit spritsparender Start-Stopp-Automatik fahren: Hier sollte der Batterietausch stets in der Werkstatt erfolgen. "Nur der passende Batterietyp, professionell gewechselt, stellt sicher, dass das Start-Stopp-System einwandfrei funktioniert", so Pailler.

Ein KFZ-Mechatroniker überprüft die Batterie eines Autos.
Vertrauen ist gut, vorbeugen noch besser: Mindestens ein Batteriecheck pro Jahr wird von Fachleuten empfohlen. Foto: djd/Robert Bosch GmbH
KFZ-Mechatroniker überprüft Ladung einer Autobatterie.
Die Ursachen für eine Batteriepanne liegen oft tiefer. Eine Diagnose in der Fachwerkstatt kommt den Problemen zuverlässig auf die Spur. Foto: djd/Robert Bosch GmbH

Die wichtigsten Tipps: Die Autobatterie richtig pflegen

Schon einfache Maßnahmen können helfen, kostspielige Pannen zu verhindern. Hier daher die sechs wichtigsten Tipps zur Pflege der Autobatterie auf einen Blick:

  • Spannung, Ladezustand und Startkraft der Batterie regelmäßig überprüfen lassen, auch auf einen möglichen Stromverlust testen
  • für guten Halt im Batteriefach sorgen, Pole einfetten und Klemmen stabil festziehen
  • Tiefentladung, etwa durch eine eingeschaltete Fahrzeugbeleuchtung, vermeiden
  • beim Starten in jedem Fall die Kupplung gut durchdrücken
  • alle unnötigen Stromverbraucher wie Radio, Klimaanlage und Heizung vor dem Starten ausschalten
  • nach längerem Stillstand die Batterie ausbauen und an ein Ladegerät anschließen.
KFZ-Mechatroniker steht in einer Werkstatt vor einem Auto mit offener Motorhaube.
Mit der richtigen Pflege hält die Autobatterie länger durch - gerade auch an frostigen Tagen. Foto: djd/Robert Bosch GmbH
Mann in Winterkleidung sitzt genervt im schneebedeckten Auto.
Mit einer regelmäßigen Wartung und Pflege der Batterie kommen Autofahrer sicher und pannenfrei durch den Winter. Foto: djd/Robert Bosch GmbH

Richtig Starthilfe geben bei einer Batteriepanne

Fünf verschiedene Arten von Batterien der Marke Bosch
Wenn die alte Batterie an Kraft verloren hat, sollte man rechtzeitig auf einen neuen Energiespender umsteigen. Foto: djd/Robert Bosch GmbH
Kompaktes Autobatterie-Ladegerät
Neue Kraft für die Autobatterie: Mit kompakten Ladegeräten bleibt man immer mobil. Foto: djd/Robert Bosch GmbH

Gerade für die kalte Jahreszeit sollten Autofahrer sich und ihr Fahrzeug gut vorbereiten. Das Starthilfekabel darf jetzt ebenso wenig fehlen wie ein kompaktes, transportables Ladegerät. Das Modell "C3" von Bosch zum Beispiel leistet im Pannenfall nützliche Dienste, ist einfach zu bedienen und braucht nur wenig Platz. Gerade wenn das Auto im Winter länger stillsteht, ist ein Nachladen empfehlenswert. Genauso lässt sich das Ladegerät für die Batterien von Motorrädern, Oldtimern oder Motorboote nutzen. Und wenn es doch einmal zu einer Batteriepanne kommt - dann genügt in den meisten Fällen bereits die Anschubhilfe mit dem Startkabel. Wie Sie dies richtig verwenden und was bei der Starthilfe zu beachten ist, erfahren Sie in diesem Video: