Vorsorge
Artikel vom 27.02.2017

Erschöpfungssyndrom - 6 Tipps gegen die ständige Müdigkeit

Der moderne Mensch ist ständig online und rund um die Uhr erreichbar. Für Müßiggang und Stille bleibt in unserem durchgetakteten Alltag keine Zeit. Doch der Dauerstress kann sich rächen. Wer seinem Organismus keine Regenerationszeiten gönnt, muss sich nicht wundern, wenn Körper und Geist die benötigten Pausen irgendwann erzwingen. Damit es nicht zu einem Erschöpfungssyndrom mit Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwäche, Infektanfälligkeit und Schlafstörungen kommt, empfiehlt es sich, rechtzeitig gegenzusteuern.

1. Fastfood ausgleichen

Wer täglich im Job unter Zeitdruck steht, greift in der Mittagspause gern zum Schnellgericht. Doch Pizza, Burger und Co. lassen den Blutzuckerspiegel in die Höhe schießen und rasch wieder absinken. Das macht doppelt müde. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät, kleinere Zwischenmahlzeiten einzunehmen, um Leistungstiefs zu vermeiden. Fehlende Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe sollten spätestens abends durch Gemüse, Obst, Vollkorn- und Milchprodukte ergänzt werden. Weitere Infos dazu gibt es hier.

Eine Frau entspannt draußen und trinkt etwas.
Für alle, die sich erschöpft fühlen, aber Zuhause keine Zeit für sich finden, kann eine Heilwasser-Kur in Bad Bocklet ratsam sein. Foto: djd/Staatsbad und Touristik Bad Bocklet

2. Genügend trinken

Unter Stress vergisst man oft, ausreichend zu trinken. Doch der Körper und ganz besonders das Gehirn brauchen Flüssigkeit. Am besten auf eiskalte Getränke verzichten, denn die muss der Organismus erst auf Körpertemperatur bringen. Stattdessen über den Tag verteilt mehrere Tassen lauwarmes Wasser oder Kräutertee trinken. Das spült die Zellen und bringt den Stoffwechsel in Schwung.

3. Kleine digitale Auszeiten

Nicht nur an den Chef und die Familie denken, sondern auch Termine mit sich selbst im Kalender notieren und bewusst nicht erreichbar sein. Erlebnisse, wie ein Nachmittag im Park oder ein Museumsbesuch - am besten ohne Smartphone - sind eine wohltuende Abwechslung, bei der sich die Energiedepots aufladen.

4. Zeit für eine Kur

Eine Frau entspannt in einer Stahlquelle in Bad Bocklet
Baden wie in Champagner: Die Gase der Bad Bockleter Stahlquelle beleben und fördern die Durchblutung der Haut. Foto: djd/Staatsbad und Touristik Bad Bocklet
Eine Frau läuft ein einem Kneipbecken.
Beim Wassertreten regt die Bad Bockleter Stahlquelle den Stoffwechsel an. Foto: djd/Staatsbad und Touristik Bad Bocklet

Für alle, die sich im Alltag schlecht abgrenzen können, kann eine ambulante Kur - beispielsweise in Bad Bocklet - eine Lösung sein. Das Staatsbad im Bäderland Bayerische Rhön verfügt über eine Stahlquelle, die auch als Heilmittel bei Erschöpfungssyndromen anerkannt ist. Der hohe Gehalt an Eisen und Mineralstoffen lässt die Quelle im Rahmen einer Trinkkur entschlackend und mineralisierend wirken. Als Bad bewirkt die Stahlquelle mit ihrem hohen Anteil an gelösten Gasen eine starke und zugleich gut verträgliche Durchblutung der Haut. So wird der Stoffwechsel angeregt und der Organismus zusätzlich entschlackt. Weitere Infos findet man unter www.badbocklet.de.

5. In Bewegung kommen

Wer permanent müde und antriebsarm ist, sollte aktiv werden. Denn körperliches Training bringt den Stoffwechsel auf Touren. Das Herz pumpt schneller. Die Lungen weiten sich. Das Blut wird mit mehr Sauerstoff versorgt. Der Darm kommt in Schwung. Die Durchblutung im Gehirn wird verbessert und die Konzentrationsfähigkeit steigt. Sogar die Psyche profitiert: Glückshormone sorgen dafür, dass sich Betroffene wohler fühlen und nach der körperlichen Aktivität besser schlafen.

6. Achtsam werden

Menschen, die alles selbst regeln möchten und nicht nein sagen können, laufen Gefahr sich zu verheizen. Um alltäglichen Stress besser bewältigen zu können, sollten Betroffene lernen, die eigenen Grenzen zu erkennen und zu respektieren. Wie hoch die eigene Burnout-Gefahr ist, erfährt man beispielsweise mit diesem Burnout Test.