Gesund und vital
Artikel vom 27.07.2017

6 Tipps zum Schutz vor Zecken

Nach vorsorglichem Zeckenschutz sammelt ein Mann im Wald Pilze.
Wer sich viel in der Natur aufhält, der kann mit Zecken in Kontakt kommen - auch im Herbst. Besser, man hat Vorsorgemaßnahmen getroffen. Foto: djd/www.zecken.de/leidenschaftnatur.de

Der Herbst lockt mit einer Vielzahl von attraktiven Freizeitmöglichkeiten für Outdoorfans. Pilze sammeln, angeln, wandern - auch in dieser Jahreszeit lässt sich vieles in der Natur ausüben. Getrübt werden kann die Freude darüber allerdings durch Begegnungen mit Zecken. Denn solange die Temperatur an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen weiterhin über 7 Grad Celsius liegt, bleiben die Tiere aktiv. Das ist im September und Oktober durchaus möglich. Die Zecken sind deshalb so gefährlich, weil sie mit ihrem Stich Krankheitserreger wie etwa das FSME-Virus übertragen können. Dieser Erreger kann zu einer Entzündung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems führen. Deshalb sollten auch im Herbst Vorsorgemaßnahmen getroffen werden. Wir haben sechs Tipps zum Zeckenschutz:

Ein Vater lässt mit seinem Sohn auf einer Wiese einen Drachen steigen. Auch im Herbst ist Zeckenschutz wichtig.
Auch im Herbst lauern Zecken auf potenzielle Wirte. Die Krabbeltiere können beim Stechen verschiedene gefährliche Krankheitserreger auf den Menschen übertragen. Foto: djd/www.zecken.de

1. Lange Kleidung und festes Schuhwerk

Mit langer Kleidung, festem Schuhwerk sowie in die Socken gesteckten Hosen können Sie Zecken den Zugang zur Haut erschweren.

2. Helle Kleidung tragen

Helle Kleidungsstücke helfen Ihnen, Zecken zu entdecken, bevor sie zur Haut gelangen. So können Sie die Tiere im Idealfall entfernen, bevor sie zustechen.

Zeckenschutz nach dem Stich: Zecke schnell mit einer Pinzette entfernen.
Auf dem Körper krabbelnde oder saugende Zecken sollten nach dem Aufenthalt in der Natur schnellstmöglich mit der Pinzette entfernt werden. Foto: djd/www.zecken.de

3. Insektenabweisende Sprays nutzen

Durch das Einsprühen mit insektenabweisenden Sprays, sogenannten Repellents, halten Sie die Tiere auf Abstand.

4. Körper gründlich absuchen

Suchen Sie Ihren Körper nach jedem Aufenthalt in der Natur möglichst gründlich nach Zecken ab und entfernen Sie krabbelnde oder saugende Zecken schnellstmöglich.

Durch vorherigen Zeckenschutz kann ein älteres Ehepaar unbesorgt im Wald walken.
Eine FSME-Impfung kann das Risiko verringern, nach einem Zeckenstich an FSME zu erkranken. Lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt beraten. Foto: djd/www.zecken.de

5. Mit Impfung vorbeugen

Letztlich können Sie mit einer Impfung vorbeugen, nach einem Zeckenstich an FSME zu erkranken. Für Menschen, die in einem FSME-Risikogebiet leben oder dorthin reisen, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) diese Impfung.
Lassen Sie sich über den Aufbau des Impfschutzes von Ihrem Arzt beraten. Mehr zum Thema Zecken, FSME und Vorsorgemaßnahmen gibt es unter www.zecken.de und www.zeckenschule.de, einer Website speziell für Kinder und Eltern.

6. Vorab Informationen zum Zeckenschutz einholen

Zur Vorsorge gegen Zecken gehören auch ausreichende Informationen. Mit der Handy-App ZeckTag können Sie sich auch mobil über die Parasiten informieren und mit den unterschiedlichen Services wie Zeckenwarner oder Stichtagebuch optimal vorsorgen. Die App steht im Apple Store oder bei Google Play kostenfrei zum Download bereit.

Zeckenschutz durch Vorsorgemaßnahmen.
Mit einigen einfachen Vorsorgemaßnahmen kann man Zeckenstichen vorbeugen. Foto: djd/www.zecken.de
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