Gesund und vital
Artikel vom 07.08.2017

Hautprobleme: 5 Tipps für die richtige Ernährung

Fisch und frisches Gemüse hilft Hautproblemen vorzubeugen.
Regelmäßiger Fischverzehr und frisches Gemüse gehören zu den Geheimrezepten für gesunde und glatte Haut. Foto: djd/Wörwag Pharma/Colourbox

Gesunde und glatte Haut lässt sich nicht nur durch die richtige Pflege von außen durch Cremes und Lotionen erreichen - auch die Ernährung spielt dabei eine große Rolle. Fünf Ernährungs-Tipps können dabei helfen, Hautprobleme von innen zu regulieren.

Tipp 1: Mehr Fisch essen

Gute Nachrichten für Akne-geplagte Jugendliche: Studien deuten darauf hin, dass der Verzehr von Fisch das Hautbild bessern kann. Das erklärt Uwe Büsching vom Ausschuss Jugendmedizin des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Für Menschen mit Hautproblemen kann es sich also lohnen, häufiger Biolachs statt Burger zu essen.

Hautprobleme lassen sich mit ausreichend Zink in der Ernährung vermeiden.
Wer gesunde und glatte Haut haben möchte, sollte sich bewusst ernähren und darauf achten, ausreichend Zink zu sich zu nehmen. Foto: djd/Wörwag Pharma/Colourbox

Tipp 2: Ausreichend Zink zu sich nehmen

Die Haut ist darauf angewiesen, dass sie gut mit Zink versorgt wird. Denn das Spurenelement spielt eine große Rolle bei der Zellteilung - und damit auch bei der stetigen Hauterneuerung wie auch bei der Wundheilung. Zudem hat Zink wichtige Funktionen im Immunsystem. Ein Mangel kann daher sowohl Entzündungen der Haut als auch Allergien begünstigen. Aktuelle Studien haben gerade erst bestätigt, dass Menschen mit der entzündlichen Hauterkrankung Neurodermitis häufig erniedrigte Zink-Konzentrationen im Blut aufweisen. Bei Akne hat sich laut einer Studie französischer Wissenschaftler die Gabe von Zink bewährt, um Pickel und Pusteln zu reduzieren. Die Ernährung allein reicht oft nicht aus, um den Zinkmangel in den Hautzellen auszugleichen. Bei der Wahl eines Präparats sollte man auf eine ausreichend hohe Dosierung und eine gut verträgliche organische Verbindung achten, wie sie etwa in Zinkorot 25 (mit 25 mg Zink pro Tablette in Verbindung mit der körpereigenen Substanz Orotsäure) enthalten sind. Lesen Sie weitere Infos zum Thema Zink und Haut.

Tipp 3: Weniger Süßes naschen

Lebensmittel aus hellem Mehl, Zucker und Süßigkeiten lassen den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen. Dadurch können sie Hautärzten zufolge entzündliche Hautstellen vermehren und die Größe der Talgdrüsen steigern - also lieber die Finger davon lassen.

Bei Hautproblemen wie Pickeln ist eine gesunde Ernährung wichtig.
Pickel können auch sprießen, wenn man zu viel helle Brötchen und Süßigkeiten isst. Foto: djd/Wörwag Pharma/Colourbox.de

Tipp 4: Öfter Möhren und Nüsse knabbern

Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse lassen den Blutzuckerspiegel hingegen nur langsam ansteigen und können dadurch bei Hautproblemen hilfreich sein. Außerdem enthalten sie wichtige Nährstoffe wie zum Beispiel Vitamin C, das vor allem in Trauben oder sauren Beeren, etwa Holunder- oder Johannesbeeren zu finden ist. Vitamin C soll die Elastizität der Hautzellen verbessern und die Zellen vor freien Radikalen schützen.

Tipp 5: Auf Vielfalt achten

Wer unter Hautproblemen wie Neurodermitis leidet, bekommt häufig zu hören, dass er bestimmte Lebensmittel wie zum Beispiel Weizen, aber auch manche Obstsorten wie Äpfel, Pfirsiche, Bananen oder Birnen meiden sollte. Die gängige Lehrmeinung besagt allerdings, dass es für Patienten mit Neurodermitis keine allgemeingültige Empfehlung gibt. Was dem einen hilft, kann dem anderen schaden. Basis der Ernährung sollte daher eine gesunde, vielfältige Mischkost sein - damit es nicht an wichtigen Nährstoffen mangelt. Hat man allerdings das Gefühl, dass ein bestimmtes Lebensmittel wie etwa Kuhmilch die Hautprobleme verstärkt, dann gilt es, die Beschwerden in einem Tagebuch festzuhalten und mit dem behandelnden Arzt zu besprechen.

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